So schreibt ihr die perfekte Stellenanzeige in 7 Schritten
"Totgesagte leben länger" heißt es in einem Sprichwort. Das kann man genauso gut für die Stellenanzeige übernehmen. Von einigen als nicht mehr zeitgemäß abgeschrieben, ist die Stellenanzeige bis…
Der richtige Aufbau deiner Stellenanzeige für mehr und bessere Bewerbungen
"Totgesagte leben länger" heißt es in einem Sprichwort. Das kann man genauso gut für die Stellenanzeige übernehmen. Von einigen als nicht mehr zeitgemäß abgeschrieben, ist die Stellenanzeige bis heute oft der berühmte „erste Eindruck" den Bewerbende von einem Unternehmen und dem präsentierten Job bekommt. Der „richtige" Aufbau und ein "richtig guter" Inhalt einer Stellenanzeige sind entscheidend, denn wie wir wissen: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
1. Das Titelbild
Den Anfang der Stellenanzeige macht meistens das Titelbild. Hier sollte nach Möglichkeit eine authentische „Arbeitsszene" abgebildet sein und echte Mitarbeiter*innen des Unternehmens gezeigt werden. Ein No-Go sind Stock-Fotos die eine beliebige Unternehmensatmosphäre nachstellen. Wenngleich die Personen (Models) auf den Bildern gut in Szene gerückt sind, so wirken diese Bilder künstlich und vermitteln letztlich nur einen falschen Eindruck deines Unternehmens.
Unternehmen, die ein Produkt anbieten, dürfen dieses gerne zeigen oder Mitarbeiter*innen, die mit oder an dem Produkt arbeiten, wie beispielsweise Solaranlagen.
2. Der Titel
Unter dem Titelbild steht bei der Stellenanzeige der Titel der Stelle. Hierbei gilt es vor allem verständlich und zielgruppenorientiert zu schreiben. Interne Bezeichnungen von Jobs werden außerhalb des Unternehmens nicht verwendet geschweige denn verstanden.
Gleiches gilt für Wort-bzw. Arbeitstitelschöpfungen wie bspw. „Verkaufsguru" oder „Softwareentwicklerfee". Es hilft zudem sich anzuschauen wonach Arbeitsuchende denn wirklich suchen. Ein kurzer Blick in Google Trends zeigt, wie häufig ein Stellentitel in der letzten Zeit gesucht wurde und kann so mit anderen Titeln verglichen werden.
3. Die Unternehmensbeschreibung
An dieser Stelle geht es um die Präsentation deines Unternehmens. Dabei sollte stets die Frage im Vordergrund stehen, was potenzielle Bewerber*innen an deinem Unternehmen interessiert. Du solltest darlegen, was das Unternehmen macht, welche Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden, welche Tradition und ebenso wichtig, welche Zukunft das Unternehmen hat. Was unterscheidet deine Firma von der Konkurrenz? Diese Fragen gilt es mit einem Storytelling zu beantworten, welches im Optimalfall Emotionen bei Bewerber*innen weckt und direkt eine Bindung herstellt. Wenn sich das Unternehmen sozial engagiert und einen gesellschaftlichen Einfluss ausübt, dann ist dies der Teil der Stellenanzeige, in dem es stehen sollte.