

Residenztheater: Tradition und Moderne im Herzen Münchens.
Das Residenztheater, das "Resi", verbindet Tradition mit zeitgenössischer Dramatik. Es bietet ein vielfältiges Programm und sucht engagierte Talente, die Teil dieses renommierten Ensembles werden möchten.

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Das Residenztheater, umgangssprachlich „das Resi“, ist die Hauptspielstätte des Bayerischen Staatsschauspiels und eines der traditionsreichsten und größten Sprechtheater im deutschsprachigen Raum.[2][3][6] Gegründet 1753 als Kurfürstliches Hof- und Nationaltheater, pflegt es seit über 270 Jahren eine reiche Theaterttradition und zieht pro Saison bis zu 230.000 Zuschauer an.[1][2]
Mit einem festen Ensemble von über 50 Schauspieler*innen und insgesamt mehr als 450 Mitarbeiter*innen realisiert das Theater einen ambitionierten Spielplan mit rund 50 klassischen und zeitgenössischen Stücken.[1][2][4] Bespielt werden drei historische Spielstätten in unmittelbarer Nähe zur Residenz: das Haupthaus am Max-Joseph-Platz (ca. 880 Plätze), das Cuvilliétheater (ca. 440 Plätze) und der Marstall (ca. 150 Plätze).[2][6] Als eines der vier Bayerischen Staatstheater in München steht es neben der Bayerischen Staatsoper und anderen renommierten Häusern.[2][6]
Unter der Leitung von Intendant Andreas Beck seit 2019 verkörpert das Residenztheater ein klassisches Ensembletheater, das zeitgenössische Dramatik mit Uraufführungen und Neudichtungen in den Vordergrund rückt.[2][3] Klassische Stoffe werden frisch interpretiert und aus der Perspektive des Hier und Jetzt befragt, um Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Debatten zu schaffen.[2] Die Hauptmission liegt in der Verbindung von Tradition und Innovation: Neben der Pflege eines klassischen Repertoires entstehen mutige Neupositionierungen, die das Publikum provozieren und inspirieren.[2][6] Dies spiegelt sich in einer breiten Palette von Inszenierungen wider, die von renommierten Regisseurinnen wie Ingmar Bergman in der Vergangenheit bis zu zeitgenössischen Autorinnen reichen.[6]
Die Historie des Hauses ist eng mit der bayerischen Kulturgeschichte verknüpft. Als Teil des Freistaats Bayern genießt es staatliche Förderung und hat Intendant*innen wie Kurt Meisel, Günther Beelitz, Eberhard Witt und Dieter Dorn geprägt, die das Ensemble geformt und ein breites Münchner Publikum angezogen haben.[1][6] Heute steht es für Exzellenz im Sprechtheater, mit einem Umsatz von 10–50 Mio. Euro und einem Ranking unter den führenden Theaterbetrieben Deutschlands.[1]
Ein starkes Team unterstützt die künstlerische Vision: Neben Intendant Beck leiten Geschäftsführende Direktorin Dr. Katja Funken-Hamann, Technischer Direktor Andreas Grundhoff und Kommunikationsdirektorin Ingrid Trobitz die operativen Bereiche.[4] Abteilungen wie Werkstätten, Kostümfundus, Personal und Finanzen sorgen für reibungslose Produktionen.[4]
Das Residenztheater teilt die Werte des Bayerischen Staatsschauspiels: Vielfalt, Inklusion und gesellschaftliche Relevanz stehen im Zentrum, wenngleich spezifische Nachhaltigkeitsinitiativen in den Quellen nicht detailliert beschrieben werden.[2] Es betont ein nachhaltiges Ensemblemodell, das langfristige Künstlerkarrieren fördert, und engagiert sich für zeitgenössische Themen wie soziale Veränderung und kulturelle Reflexion.[2][3] Als staatliches Theater priorisiert es kulturelle Bildung und Zugänglichkeit für ein breites Publikum.
Das Residenztheater bleibt ein kultureller Meilenstein: Es verbindet barocke Pracht mit moderner Dramatik und lädt ein, die Welt durch Theater neu zu entdecken.[2][9] (ca. 2480 Zeichen)