

Das CiiM in Hannover forscht an individualisierter Infektionsmedizin. Es entwickelt maßgeschneiderte Therapien durch interdisziplinäre Expertise. Werde Teil eines innovativen Teams!
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Das Centre for Individualised Infection Medicine (CiiM) mit Sitz in Hannover ist ein gemeinsames Forschungsinstitut des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seit seiner Gründung 2015 verfolgt das CiiM das Ziel, individualisierte Ansätze zur Prävention, Diagnose und Therapie von Infektionen zu entwickeln und so die Behandlung optimal an die Bedürfnisse einzelner Patienten anzupassen. Dabei bündelt das CiiM interdisziplinär klinische und wissenschaftliche Expertise aus Medizin, Infektionsforschung und Datenwissenschaft, um maßgeschneiderte Therapien zu ermöglichen und die Patientenversorgung signifikant zu verbessern[1][2][5][9].
Die Hauptmission des CiiM ist es, durch systematische Diagnostik und innovative Technologien individuelle Risikoprofile von Patienten sowie die Besonderheiten von Krankheitserregern zu erfassen. So können Krankheitsverläufe besser prognostiziert und gezielte Maßnahmen zur Prävention und Therapie entwickelt werden. Dies geschieht in einem transdisziplinären Workflow, der modernste Forschung mit patientennahem Handeln verbindet. Dadurch will das CiiM die Lebensqualität Betroffener steigern, Krankheitslasten reduzieren und die Kosten im Gesundheitswesen senken. Das Zentrum gilt europaweit als einzigartiges Modell für die personalisierte Infektionsmedizin[2][4][6].
Ein bedeutender Schritt zur Realisierung dieser Vision ist der Neubau eines eigenen Forschungsgebäudes am Medical Park Hannover mit über 2.100 Quadratmetern, das moderne Technologieplattformen für die Analyse, Archivierung und Verarbeitung von Patientendaten und -proben unter einem Dach vereint. Dieses Zentrum wird langfristig mehr als 150 Arbeitsplätze für Wissenschaftler und Ärzte schaffen und den interdisziplinären Austausch weiter stärken. Die Baukosten werden gemeinsam von Bund, Land Niedersachsen und den beteiligten Forschungsinstitutionen getragen[4][7].
Nachhaltigkeitsaspekte spiegeln sich am CiiM vor allem in der Verpflichtung wider, Ressourceneffizienz durch präzise Diagnosen und angepasste Therapien zu fördern. Durch individualisierte Medizin können unnötige oder ineffektive Behandlungen vermieden werden, was eine nachhaltige Nutzung von antimikrobiellen Wirkstoffen unterstützt – ein wichtiges Thema angesichts der weltweiten Herausforderung der Resistenzentwicklung. Darüber hinaus setzt das CiiM auf langfristige Kooperationen und den verantwortungsvollen Umgang mit Patientendaten, um ethische und sociale Nachhaltigkeit sicherzustellen[5][6].
Mit einem starken Fokus auf Forschung, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist das CiiM ein international anerkanntes Zentrum, das wegweisende Entwicklungen in der Infektionsmedizin vorantreibt. Es unterstützt neben der Forschung auch den weltweiten wissenschaftlichen Austausch durch Veranstaltungen und fördert damit kontinuierlich neue und effektive Ansätze für die individualisierte Behandlung von Infektionskrankheiten[5].
Kurzübersicht in Stichpunkten:
Diese Beschreibung präsentiert das CiiM als innovatives Forschungszentrum mit klarer Vision, interdisziplinärer Expertise und nachhaltigem Ansatz zur Verbesserung der Infektionsmedizin.