
Die Fachhochschule für Finanzen Brandenburg (FHF) bildet Beamtenanwärter im dualen Studium zum Diplom-Finanzwirt (FH) aus. Sie bietet ein sicheres, praxisnahes Studium mit persönlicher Betreuung für eine Karriere in der Steuerverwaltung.
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Die Fachhochschule für Finanzen des Landes Brandenburg (FHF) in Königs Wusterhausen ist eine spezialisierte Hochschule des öffentlichen Dienstes, die seit ihrer Gründung 1991 junge Talente auf die Beamtenlaufbahn im gehobenen Steuerverwaltungsdienst vorbereitet.[1][2][3] Mit rund 630 bis 955 Studierenden zählt sie zu den kleinsten Hochschulen in Brandenburg und bietet ein einzigartiges duales Studium, das Theorie und Praxis nahtlos verbindet.[1][3][4]
Das dreijährige Programm umfasst 21 Monate theoretische Fachstudien an der FHF und in ausbildenden Finanzämtern von Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt oder dem Bund.[2][5] Studierende treten bereits zum Studienbeginn in ein ein und erhalten ein monatliches Gehalt.[1][4] Der Abschluss mit dem akademischen Titel sowie der bestandenen Laufbahnprüfung qualifiziert für Positionen als Beamte auf Probe in Finanzämtern – vorausgesetzt, Planstellen sind verfügbar.[5]
Das Studium ist exklusiv für Beamtenanwärter mit Ausbildungszusage aus kooperierenden Finanzämtern und nicht frei zugänglich.[1][5] Bewerbungen laufen über ein Online-Portal (Juli bis November für das Folgejahr), mit Studienstart nur im Wintersemester.[3][6] Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen von ca. 30 Studierenden nach festem Stundenplan, was persönliche Betreuung durch Dozent:innen ermöglicht.[4]
Die FHF gliedert sich in acht Lehrbereiche, die sich auf Steuerrecht und verwandte Disziplinen konzentrieren:[2]
Diese Struktur vermittelt fundiertes Wissen in Steuerrecht, das in realen Fällen angewendet wird.[2][10]
Die FHF verfolgt die Mission, eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Tätigkeit in der Steuerverwaltung zu ermöglichen: faire Steuererhebung, Rechtsberatung und Verwaltungshandeln im öffentlichen Interesse.[6] Kernwerte sind Sicherheit und Zukunftsperspektiven (sicherer Arbeitsplatz, Verbeamtung ab Tag 1), praktische Relevanz durch duales Modell und persönliche Förderung in kleinen Gruppen.[4][6] Internationalität wird durch Kooperationen, z. B. mit der Staatlichen Fachhochschule in Tarnów (Polen) seit 2003, gestärkt – inklusive Austauschprogrammen.[1]
Der moderne Campus im Grünen (mitten im Wald, 30 Minuten von Berlin) bietet ideale Bedingungen: Mensa, Bibliothek, Freizeitangebote und Wohnheimplätze während der Theoriephasen.[4][6] Er ist Teil des Aus- und Fortbildungszentrums, das weitere Institutionen wie die Landesfinanzschule beherbergt.[1] Jährliche Info-Tage laden zum Kennenlernen ein.[4]
Explizite Nachhaltigkeitsinitiativen werden nicht detailliert hervorgehoben, doch der Fokus auf verantwortungsvolle Verwaltung und moderne Campusinfrastruktur impliziert umweltbewusste Ansätze (z. B. grüne Lage).[4][6] Die FHF bereitet auf dynamische Herausforderungen wie digitales Steuerrecht vor und bleibt durch enge Finanzamts-Kooperationen praxisnah.[2]
Die FHF bietet ein sicheres Tor zur Steuerverwaltungskarriere – ideal für motivierte Bewerber:innen mit Interesse an Recht, Wirtschaft und öffentlichem Dienst. (ca. 2480 Zeichen)