

Interreg Großregion: Brücken bauen über Grenzen hinweg.
Interreg Großregion fördert seit über 30 Jahren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion (DE, FR, LU, BE). Das Programm finanziert innovative Projekte, die den Zusammenhalt stärken und Grenzen überwinden.
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Interreg Großregion ist ein etabliertes EU-Programm, das seit über 30 Jahren grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion – bestehend aus Teilen von Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien – fördert und finanziert.[3][4][7] Mit einem Budget von über 182 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Zeitraum 2021 bis 2027 unterstützt es Projekte, die den territorialen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt stärken und die negativen Auswirkungen von Grenzen minimieren.[3][4]
Die Kernmission von Interreg Großregion liegt in der Umsetzung der EU-Kohäsionspolitik, insbesondere der Regionalpolitik, die Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen verringert und den wirtschaftlichen Zusammenhalt fördert.[1][3][5] Werte wie stehen im Zentrum: Projekte müssen grenzüberschreitend sein, mit mindestens zwei Partnern aus zwei Ländern der Großregion, und umfassen Akteure wie Gebietskörperschaften, Universitäten, Unternehmen, Kammern und Zivilgesellschaft.[6] Dies schafft echte Vernetzung und nutzt Potenziale jenseits nationaler Grenzen.[2][3]
Interreg Großregion bietet Finanzierung für klassische Projekte, Kleinprojekte und funktionale Räume. Etwa 120 Millionen Euro (65 % des EFRE-Budgets) fließen in große Initiativen mit Budgets bis zu mehreren Millionen Euro.[6] Kleinprojekte (5.000–65.000 €, 60 % Förderquote) richten sich an lokale Strukturen wie Vereine oder Schulen und betonen interkulturellen Austausch.[5] Beispiele umfassen Plattformen wie PUSH.GR zur Förderung von Unternehmensgründungen und Vernetzung (Budget: >3,5 Mio. €, 2019–2022) oder GRescue-Web für digitalisierten Bevölkerungsschutz.[2][4] Genehmigte Projekte decken Bereiche wie Kreislaufwirtschaft, Tourismus, Gesundheit, Kultur und Sport ab und verbessern spürbar die Lebensqualität.[4]
Eine grünere Großregion ist eine der vier Prioritäten (2021–2027): Projekte fördern CO₂-arme Energien, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz, Risikomanagement und nachhaltige Mobilität – z. B. durch Green Deal in der Großregion (GD-GR).[1][3][4] Ergänzt werden diese durch eine sozialere Großregion (Beschäftigung, Gesundheit), eine bürgernähere Großregion (Teilhabe, Entwicklungskonzepte wie Oberes Moseltal) und bessere Governance für effiziente Kooperation.[3][4] Diese Ziele tragen zu einem widerstandsfähigen, innovativen und umweltfreundlichen Raum bei, mit Fokus auf KMU-Wachstum, IKT-Konnektivität und grüne Investitionen.[1][2]
Interreg Großregion transformiert Grenzen in Chancen: Von der Digitalisierung im Katastrophenschutz bis zu nachhaltigem Tourismus – jedes Projekt webt ein engmaschiges Netz aus Kooperation, das die Großregion zukunftsfähig macht.[3][4] Bis 2029 laufende Initiativen sichern langfristigen Impact.[1]
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