

Die HfBK Dresden, eine traditionsreiche Kunsthochschule, bietet ein breites Spektrum an Studiengängen von Bildender Kunst bis Restaurierung. Sie fördert individuelle Entwicklung durch innovative Lehre und interdisziplinären Austausch.
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Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) ist eine traditionsreiche und zugleich moderne Kunsthochschule mit über 250 Jahren Geschichte, gegründet 1764, und zählt zu den ältesten Ausbildungsstätten für Bildende Kunst in Europa. An der Hochschule studieren derzeit etwa 550 Studierende in fünf disziplinär breit gefächerten Studiengängen, darunter Bildende Kunst, Kunsttechnologie sowie Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut, Bühnen- und Kostümbild sowie Theaterdesign[2][3][4][8][9].
Als autonome Kunsthochschule gründet die HfBK Dresden ihre pädagogische und wissenschaftliche Arbeit auf der grundgesetzlich garantierten Freiheit von Kunst, Lehre und Forschung. Die Hauptmission der Hochschule ist die Förderung individueller künstlerischer Entwicklung und kreativer Erkenntnisprozesse durch einen innovativen, praxisnahen und interdisziplinären Ansatz. Die Ausbildung ist geprägt von künstlerischem Forschen, intensiver Atelierarbeit, experimentellen Projektklassen (etwa Neue Medien) und umfangreicher Theorievermittlung in Kunstgeschichte, Philosophie, Ästhetik sowie fakultativ ergänzenden Bereichen wie Anatomie und Architekturgrundlagen[2][3][5].
Der Studiengang Bildende Kunst umfasst 10 Semester und vermittelt Kompetenzen in Malerei, Grafik, Bildhauerei, Skulptur, Raumkonzeptionen, digitalen Medien und Video, wobei Studierende sowohl klassische als auch zeitgenössische künstlerische Techniken und Werkstoffe erlernen, etwa in Werkstätten für Lithografie, Siebdruck, Bronzegießerei oder digitale Medien[1][5]. Nach dem Diplom besteht die Möglichkeit eines postgradualen, viersemestrigen Meisterschülerstudiums für besonders herausragende Studierende, das die künstlerische Profilierung weiter vertieft[5].
Die Hochschule engagiert sich im Bereich der Nachhaltigkeit vor allem durch die Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Materialien und Ressourcen in der künstlerischen Praxis sowie durch innovative Forschungsansätze, etwa im Bereich Kunsttherapie[2]. Zudem setzt die HfBK Dresden auf eine moderne Ausstattung, die den Studierenden fortschrittliche Arbeitsbedingungen bietet, etwa mit einem eigenen Labortheater für die Theaterstudiengänge, das praxisnahes Arbeiten und künstlerische Experimente ermöglicht[3].
Insgesamt verbindet die HfBK Dresden eine historisch gewachsene akademische Tradition mit Offenheit für zeitgenössische Kunstformen und gesellschaftliche Fragestellungen. Sie versteht sich als lebendiger Ort für künstlerischen Diskurs, der kreative Exzellenz, Vielfalt und interdisziplinäre Innovation fördert. So unterstützt sie ihre Studierenden darin, prägende Künstlerpersönlichkeiten zu werden und aktiv an der internationalen Kunstlandschaft mitzuwirken[2][3][6].