

Der DMB-Mieterverein Stuttgart und Umgebung e.V. setzt sich seit über 125 Jahren für Mieterrechte ein. Er bietet Beratung, kämpft für bezahlbaren Wohnraum und ist Teil des Deutschen Mieterbunds. #DMBMietervereinStuttgart
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Der DMB-Mieterverein Stuttgart und Umgebung e.V. ist ein unabhängiger, parteineutraler Verein mit Sitz in Stuttgart, der seit über 125 Jahren von Mietern für Mieter kämpft.[2][1] Als eingetragener Verein im Vereinsregister (VR 2227) finanziert er sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und verfolgt keine Gewinnziele – alle Erträge dienen satzungsgemäßen Zwecken.[1][2]
Die Hauptmission des Vereins liegt im tatkräftigen Schutz der Interessen seiner Mitglieder in Miet- und Wohnungsfragen.[1][2] Er tritt energisch für eine soziale Wohnungspolitik auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene ein sowie für ein soziales Mietrecht.[1] Kernwerte sind Unabhängigkeit von Staat und Parteien, Solidarität unter Mietern und der Einsatz für .[2] Der Verein stärkt die Rechte von Mieter:innen, indem er auf Gesetzgebung, Verwaltung, Presse und öffentliche Meinung einwirkt.[1]
Mit über 30.000 Mitgliedern in Stuttgart und Umgebung bietet der Mieterverein umfassende Beratung in Miet- und Wohnungseigentumsfragen – speziell für Mitglieder, die ihre Wohnung selbst bewohnen.[1][9] Zu den Aktivitäten zählen Vorträge, Versammlungen und Besprechungen, um Wissen zu vermitteln und Netzwerke zu stärken.[1] Der Verein fördert die Beschaffung und Erhaltung erschwinglicher Wohnraum und kooperiert mit anderen Organisationen.[1][2]
Als lokaler Teil des Deutschen Mieterbunds (DMB) ist er mit 320 weiteren Vereinen und 1,3 Millionen Mitgliedern vernetzt. Dies gibt ihm ein starkes Sprachrohr in der Wohnungspolitik auf Landes- und Bundesebene.[2]
Der Verein engagiert sich praxisnah gegen Mietwucher, ungerechtfertigte Kündigungen und Spekulation. Beispiele: Aktionen wie der „goldene Mietenklatsche“-Preis für Spekulanten oder Beteiligung an Mietendemos für bezahlbares Wohnen.[7][9] Er fordert mehr Wohnungsbau in Stuttgart – bei ca. 30.000 fehlenden Wohnungen – und bessere Kontrollen überhöhte Mietpreise.[6] Kürzlich appellierte er an die Stadt, Portfolios großer Konzerne wie Vonovia zu erwerben, um Mieter zu sichern.[7]
Unter Geschäftsführer Ralf Brodda (seit September 2024) und Vorsitzendem Rolf Gaßmann wird der Verein im Unterausschuss Wohnen des Stuttgarter Gemeinderats vertreten.[5][6] Brodda, ein erfahrener Jurist mit über 25 Jahren Mieterarbeit, setzt auf wohnungspolitische Reformen.[6] Seine Vorgängerin Angelika Brautmeier prägte 35 Jahre den Verein mit Fokus auf Mieter-Schutz.[6]
Nachhaltigkeitsziele drehen sich um langfristig bezahlbaren Wohnraum: Förderung von billigen, gesunden Wohnungen, Bekämpfung von Verdrängung durch Spekulation und Leerstand sowie Druck auf Kommunen für soziale Verantwortung.[1][2][9] Der Verein plädiert für Städte, die Menschen priorisieren – nicht Profit.[9] Durch politische Einflussnahme und Aufklärung trägt er zu einer gerechten Wohnungsversorgung bei, die familiengerecht und umweltverträglich ist.[1]
Der Verein wird von einer Hauptversammlung (Vorstand und Mitglieder) und einem 7-köpfigen Vorstand geleitet: Vorsitzende/r, zwei Stellvertreter/innen, Schriftführer/in und drei Beisitzer/innen.[1] Das Geschäftsjahr folgt dem Kalenderjahr.[1]
Mit seiner langen Tradition und starken Vernetzung bleibt der DMB-Mieterverein Stuttgart ein unverzichtbarer Partner für Mieter:innen in unsicheren Zeiten – informativ, kämpferisch und zukunftsorientiert.[2][6]
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