

Die Psychotherapeutenkammer Hessen (PTK Hessen) ist die berufsständische Vertretung von über 7.000 Psychotherapeut*innen in Hessen. Sie setzt sich für deren Interessen ein, sichert die Qualität der Psychotherapie und engagiert sich für die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen.
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Die Psychotherapeutenkammer Hessen (PTK Hessen) wurde 2001 gegründet und ist die berufsständische Vertretung von über 7.000 Psychologischen Psychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen in Hessen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Selbstverwaltung übernimmt sie gesetzlich definierte Aufgaben, die sonst dem Gesetzgeber obliegen würden, wie die Regelung der Berufsausübung, Überwachung der Berufspflichten und Sicherstellung der Qualität in der Psychotherapie.[1][2]
Die Kammer vertritt die Interessen ihrer Mitglieder – darunter niedergelassene, angestellte und in Ausbildung befindliche Psychotherapeut*innen – und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen, Versorgungssicherung und berufspolitische Verbesserungen ein. Zu den zentralen gehören:
Die Kammer regelt die Berufsausübung, wahrt das Ansehen des Berufsstands und informiert zeitnah über Entwicklungen, etwa durch Interventionen bei Gesetzesänderungen wie der kürzlichen Bürokratieentlastung im Heilberufsgesetz (weniger Hürden bei Elternzeit).[7]
Die Hauptmission der PTK Hessen zielt auf die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen und die Verbesserung der Versorgung psychisch Kranker ab. Sie engagiert sich aktiv in Gesundheitsdebatten, pflegt Austausch mit Landespolitik und Journalist*innen für breite Berichterstattung und positioniert sich klar für die Anliegen von rund 7.000 Fachkräften. Kernwerte sind Professionalität, Ethik, evidenzbasierte Praxis und interdisziplinäre Zusammenarbeit – von der niedergelassenen Praxis bis zu Kliniken und Beratungsstellen.[1][2]
Die Kammer wird von einem Vorstand geleitet, angeführt von Präsidentin Dr. Heike Winter (Psychologische Psychotherapeutin und Verhaltenstherapeutin). Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. Rudolf Stark (Psychotherapie und Systemneurowissenschaften), Sabine Wald (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie) und Birgit Wiesemüller (Verhaltenstherapie und integrative Ansätze). Die Geschäftsstelle unter Geschäftsführer Olaf Diederichs koordiniert Verwaltung, Fortbildung und Kommunikation.[3][4]
Ein Organigramm mit Fachausschüssen (z. B. Ethik, Qualitätssicherung, Wissenschaft) stellt breite Vertretung sicher: Über ein Drittel der Mitglieder sind angestellt tätig, was den Fokus auf institutionelle Psychotherapie unterstreicht. Jährliche Treffen mit Bundesstrukturen fördern bundesweite Synergien.[5][6]
Obwohl explizite Nachhaltigkeitsziele nicht im Vordergrund stehen, integriert die Kammer zukunftsweisende Initiativen: Sie kämpft für nachhaltige Finanzierung der Weiterbildung (z. B. Demo mit 450 Teilnehmenden im Januar 2026), bessere Zukunftsperspektiven in der Psychotherapie und Reduzierung bürokratischer Hürden. Dies schafft langfristig stabile Strukturen für eine qualitativ hochwertige, zugängliche Versorgung – insbesondere für Kinder, Jugendliche und psychisch Erkrankte. Durch Positionierungen zu Gesetzen und Entgeltsystemen trägt sie zur gesellschaftlichen Nachhaltigkeit der Psychotherapie bei.[2][5][7]
Die PTK Hessen ist somit unverzichtbarer Garant für eine starke, ethische und zukunftsorientierte Psychotherapie in Hessen: Sie verbindet Fachkräfte, formt Politik und destigmatisiert psychische Gesundheit.[1][2]
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