

Die Freie Waldorfschule Filstal bietet in Göppingen-Faurndau eine ganzheitliche Waldorfpädagogik, die auf die individuelle Entwicklung von Kopf, Herz und Hand setzt. Sie fördert Kreativität, Gemeinschaft und Selbstverwaltung in idyllischer Lage.
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Die Freie Waldorfschule Filstal in Göppingen-Faurndau ist eine selbstverwaltete Bildungseinrichtung mit rund 480 Schülerinnen und Schülern in 13 Klassen von der Grundschule bis zum Abitur.[1][3][6] Gegründet 1972, bietet sie seit fast 90 Jahren eine eigenständige Alternative zum staatlichen Schulsystem und zeichnet sich durch eine ganzheitliche Waldorfpädagogik aus, die auf der Anthroposophie Rudolf Steiners basiert.[2][3]
Die Schule umfasst alle Begabungslagen in gemischten Klassen und führt zu qualifizierten Abschlüssen: Hauptschulabschluss (ab Klasse 9), Realschulabschluss und Fachhochschulreife (Klasse 12) sowie Abitur (Klasse 13).[1][3] Statt Noten erhalten Schülerinnen und Schüler in den ersten Jahren textbasierte Beurteilungen, die Entwicklungen in detailliert beschreiben – eine Dreigliederung des Menschen in Geist, Seele und Leib.[1][3] Der Unterricht fördert kreative Fähigkeiten durch Fächer wie Handarbeit, Holzwerken, Nähen, Schmieden, Schreinern, Plastizieren, Spinnen, Weben, Malen und bildhauerisches Gestalten.[1] Ergänzt werden diese durch Englisch und Französisch, individuellen Förderunterricht, Heileurythmie, Sprachtherapie sowie Projekte, Jahresarbeiten, Praktika, Orchester, Schauspiel und Instrumentalunterricht.[1][3][4] Eine Schulküche sorgt für gesunde Mahlzeiten, und es gibt Kernzeitbetreuung.[4][7]
Die Klassenlehrerzeit schafft Kontinuität, während ein bewegliches Klassenzimmer und epochaler Unterricht Flexibilität ermöglichen.[4] Besonders hervorzuheben sind Abschlussarbeiten in Kunsthandwerken, wie Schreinern oder Plastizieren, die handwerkliche Meisterschaft demonstrieren.[4]
Die Mission der Schule ist es, eine altersgemäße Pädagogik zu praktizieren, die die einzigartige Individualität jedes Kindes respektiert und harmonisch entwickelt.[2][7] Basierend auf Steiners Menschenkunde distanziert sie sich klar von jeder Diskriminierung und verpflichtet sich zur Stuttgarter Erklärung, die ethnische und andere Vorurteile ablehnt.[7] Werte wie Gemeinschaft, Kreativität und Selbstverwaltung stehen im Zentrum: Ohne Rektor und weitgehend unabhängig von staatlichen Vorgaben gestaltet die Schule sich demokratisch durch Leitbild, Elternbeteiligung und Schülermitverwaltung (SMV).[2][3][4] Veranstaltungen wie Martinsmarkt, Adventskalender oder Theateraufführungen (z. B. „In 80 Tagen um die Welt“) stärken das schulische Zusammengehörigkeitsgefühl.[4][7]
Als Fairtrade School engagiert sich die Schule für faire Wirtschaft und globale Verantwortung.[1] Nachhaltigkeit zeigt sich in Projekten, handwerklichen Techniken und der Förderung bewusster Lebensweisen, die anthroposophische Prinzipien mit ökologischer Sensibilität verbinden – etwa durch regionale Produkte in der Schulküche.[1][4][7] Das Medienkonzept balanciert Digitales mit analogen Methoden, um geistige Freiheit zu wahren.[4]
In idyllischer Lage im Albvorland bietet die Freie Waldorfschule Filstal eine inspirierende Lernumgebung, die Kreativität, Individualität und Gemeinschaft vereint. Sie bereitet auf ein selbstbestimmtes Leben vor, indem sie Kopf, Herz und Hände gleichermaßen schult.[1][2][6]
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