

Theater Pforzheim: Kulturzentrum der Region
Das Theater Pforzheim ist ein lebendiges Dreispartenhaus mit vielfältigem Programm von Oper bis Schauspiel. Es bietet spannende Karrieremöglichkeiten in einem kreativen Umfeld und setzt auf Nachhaltigkeit.
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Das Theater Pforzheim ist die größte und bedeutendste Kultureinrichtung der Stadt Pforzheim und der gesamten Region. Als Dreispartenhaus seit 1990 im modernen Bau am Waisenhausplatz (Architekt: Bodo Fleischer) gelegen, zieht es jährlich rund 135.000 Zuschauer an und bietet etwa 500 Vorstellungen pro Jahr.[1][4]
Das Theater bereichert den kulturellen Kalender mit einem abwechslungreichen Spielplan, der Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Komödie, Ballett und Sinfoniekonzerte umfasst. Die Badische Philharmonie Pforzheim sorgt für hochwertige Orchestermusik, während Eigenproduktionen von Barockopern bis zu zeitgenössischen Dramen reichen. Pro Saison entstehen etwa 25 Premieren und mehrere Wiederaufnahmen, die ein breites Publikum ansprechen – von Erwachsenen bis hin zu Familien.[1][4][5]
Zwei Hauptspielstätten prägen das Haus: das Große Haus mit 511 Plätzen und das flexible Podium mit bis zu 193 Sitzen. Das Foyer dient zusätzlich als Veranstaltungsort. Ergänzt wird das Angebot durch das Junge Theater "BÜPF", eine vierte Sparte mit theaterpädagogisch begleiteten Programmen für Kinder und Jugendliche aller Sparten: Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Konzerte. Kooperationen mit Schulen fördern den Zugang zur Kultur.[1][4]
Mit Ensembles für Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Chor und der Philharmonie sowie rund 240 Mitarbeitern steht ein starkes künstlerisches Team bereit.[2][3]
Die Mission des Theaters liegt darin, zentrale gesellschaftliche Themen auf die Bühne zu bringen und den öffentlichen Diskurs anzuregen – insbesondere zu Zukunftsthemen wie ökologischer Transformation. Es positioniert sich als Ort der Begegnung, Lebendigkeit und Auseinandersetzung, der Kunst nutzt, um Aufklärung und Inspiration zu bieten. Werte wie hohe künstlerische Qualität, Inklusion und gesellschaftliche Relevanz prägen das Handeln der Leitung und aller Beschäftigten.[2][4]
Nachhaltigkeit ist fest in den unternehmerischen Zielen verankert und intrinsisch motiviert. Das Theater bekennt sich zu den 17 UN-Sustainable Development Goals (SDGs), mit Fokus auf ökologische und ökonomische Aspekte. Maßnahmen umfassen die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks von Bühnenbildern und Kostümen, etwa durch nachhaltige Materialien und Prozesse. Themen wie Umweltschutz werden auf der Bühne verhandelt und in stückbegleitenden Formaten mit dem Publikum vertieft.[2]
Eine enge Kooperation mit der Hochschule Pforzheim unter Leitung von Prof. Dr. Ingela Tietze fördert den Austausch zu Sustainability-Themen. So wird kulturelle Bildung mit verantwortungsvollem Handeln verknüpft.[2]
Das Theater Pforzheim verbindet Tradition mit Moderne und schafft kulturelle Impulse für Pforzheim und darüber hinaus. Es bleibt ein lebendiger Treffpunkt für Kunstliebhaber und Neugierige.[1][4]
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