

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) sind ein lebendiges Landestheater und Kulturzentrum. Sie bieten Schauspiel, Musiktheater, Gastspiele und ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. Innovation, Vielfalt und Inklusion werden hier großgeschrieben. #ubs
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Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (kurz ubs) sind ein dynamisches Einspartentheater für Schauspiel und Musiktheater mit erweitertem Gastspielbetrieb, das als Eigenbetrieb der Stadt Schwedt/Oder vom Land Brandenburg, der Stadt Schwedt/Oder und dem Landkreis Uckermark gefördert wird. Seit 2017 zählen sie zu den zwei Brandenburgischen Landestheatern und dienen als lebendiges Kulturzentrum für die gesamte Uckermark-Region.[1][3][4][6]
Die Wurzeln reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück: 1773/74 ließ Markgraf Friedrich Wilhelm die Orangerie zum Schwedter Hoftheater mit 400 Plätzen umbauen – eines der ersten festen Theatergebäude in Deutschland. Nach der Wende fusionierte 1990 das Stadttheater mit dem Kulturhaus zu den ubs, einem einzigartigen Modell, das Theaterkunst und kulturelle Vielfalt vereint.[1]
ubs produziert selbstständig Inszenierungen im Schauspiel, Musiktheater und Musicals, ergänzt durch ein eigenes Kinder- und Jugendtheaterprogramm. Der Gastspielbetrieb umfasst nationale und internationale Konzerte, Shows, Kleinkunst, Lesungen und Veranstaltungen. Mehrfach begabte Ensemblemitglieder überschreiten Grenzen klassischer Theaterformate; Werkstätten für Schneiderei, Maske und Requisite arbeiten in Eigenregie.[1][2][3][4]
Zwei moderne Spielstätten prägen das Haus:
Das Programm spricht alle Alters- und Interessengruppen an, inklusive Angebote für Vereine, Unternehmen und die Öffentlichkeit – sogar die Stadtverordnetenversammlung tagt im Foyer.[4]
Als regionales Kulturzentrum versteht sich ubs als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Uckermark. Die Mission lautet: Hohe künstlerische Qualität mit breiter Zugänglichkeit verbinden, Grenzen überwinden und die Region kulturell beleben. Werte wie Vielfalt, Innovation und Inklusion stehen im Zentrum – das Haus ist barrierefrei und pflegt enge grenzüberschreitende Kooperationen.[1][4][6]
Durch das Theaternetzwerk viaTEATRI intensivieren sich Bande zum Nachbarland Polen: Ausgewählte Stücke laufen zweisprachig oder übertitelt, Broschüren erscheinen polnischsprachig. Aktuelle Produktionen wie „Every Heart is Built Around a Memory“ oder „Die Legende von Paul und Paula“ unterstreichen diesen innovativen Geist.[3][4]
Unter Intendant André Nicke, der frischen Wind einbringt, entstehen mutige Inszenierungen, die Themen wie Identität und Gesellschaft beleuchten.[3][7]
ubs engagiert sich stark für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Seit 2020 treibt ein hauptamtlicher Digitalisierungsbeauftragter mit EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Projekte voran: Neue Server für Datensicherheit, 3D-Visualisierungen von Bühnenbildern, digitale Textbücher und smarte Werbeflächen optimieren Prozesse und reduzieren Ressourcenverbrauch. Diese Digitalstrategie sichert Zukunftsfähigkeit und effiziente Transformation in einer digitalen Welt.[5]
Zusätzlich fördert das Haus regionale Vernetzung und Inklusion als Beitrag zu nachhaltigem kulturellem Leben – ohne Kompromisse bei Qualität.[2][5]
Mit rund 120.000 Besuchern jährlich (Stand 2018) bleibt ubs ein Kulturmagnet der Region: Tradition trifft Moderne, Lokal verbindet sich Global. Ob spannende Premieren, Konzerte oder jugendnahe Formate – die Uckermärkischen Bühnen Schwedt laden ein, Herzen zu öffnen und Geschichten zu erleben.[2][4]
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