Kurzinfo
Das Institut für Forstgenetik des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, bietet am Standort Großhansdorf zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Position als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich der Herkunfts- und Züchtungsforschung (w/m/d) in Vollzeit (zzt. 39 Stunden/Woche).
Die Stelle verbindet eine langfristige Perspektive mit wissenschaftlicher Weiterentwicklung: 50 % sind unbefristet und umfassen die Betreuung und Weiterentwicklung forstgenetischer Feldversuche sowie die Datenauswertung und das Datenmanagement. Die weiteren 50 % sind für bis zu vier Jahre zur wissenschaftlichen Qualifikation befristet und bieten Raum für eigene Forschung, Drittmittelprojekte, Politikberatung und Wissenstransfer.
Unser Ziel im Arbeitsbereich ist klar: Wir bewahren die genetische Vielfalt und sichern die Wuchsleistung und Toleranz von Laub‑ und Nadelbäumen, wir identifizieren klimaangepasste Herkünfte und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Zukunft des deutschen Walds. Am Thünen-Institut für Forstgenetik betreiben wir ein deutschlandweites Netzwerk von Feldversuchen, um die genetische und phänotypische Variation innerhalb von heimischen und nicht-heimischen Baumarten zu erfassen und die Eignung verschiedener Herkünfte für unterschiedliche Standortbedingungen zu prüfen. Der Schwerpunkt liegt auf der Anpassungsfähigkeit und der Plastizität unter aktuellen und zukünftigen Klimabedingungen. Die Züchtung ausgewählter Baumarten dient der Steigerung von Biomasse‑ und Wertholzproduktion, ohne Abstriche bei Holzqualität, Vitalität und Krankheitsresistenz zu machen. Modernste Technologien der Phänotypisierung und Genomik ermöglichen die gezielte Selektion von Merkmalen, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Waldwirtschaft erhöhen.
Die Stelle dient zum Teil der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung und bietet u.a. die Möglichkeit der Erarbeitung einer Promotion. Das Thünen-Institut kooperiert hierzu mit diversen Universitäten. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt innerhalb der Höchstbefristungsdauer nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem TVöD Bund und wird bei Erfüllung der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TVöD Bund vergütet – das entspricht einem Jahresgehalt von 62.489,15 € bis 89.579,84 € bei Vollbeschäftigung.
Ihre Aufgaben im unbefristeten Stellenanteil
Ihre Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Qualifizierung
Ihr fachliches Profil:
Ihr persönliches Profil:
Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung einen Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung bei.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Bernd Degen ().
Wenn Sie einen internationalen Abschluss haben, fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte auch eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) bei. Wenn Sie noch keine Zeugnisbewertung haben, müssen Sie diese bei erfolgreicher Bewerbung beantragen. Weitere Informationen finden Sie unter https://zab.kmk.org/de/zeugnisbewertung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 10.12.2026.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg · Halle (Saale)

Wissenschaftlich-technische/r Assistent/in (w/m/d) Grünlandbewirtschaftung und Fütterung
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern · Dummerstorf