Ehrenamtskoordinator:in
Ehrenamtskoordinator:innen gewinnen, begleiten und binden die Freiwilligen, ohne die viele NGOs nicht funktionieren. Sie sind die Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt: Sie werben neue Engagierte, organisieren Einsätze und Qualifizierung und sorgen dafür, dass sich Freiwillige wertgeschätzt fühlen. Hier erfährst Du, was die Rolle ausmacht, was Du mitbringen solltest – und welche Organisationen gerade Ehrenamtskoordinator:innen suchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ehrenamtskoordinator:innen gewinnen, koordinieren und binden Freiwillige – sie sind die Brücke zwischen Haupt- und Ehrenamt.
- Gefragt sind Organisationstalent, Empathie und Kommunikationsstärke im Umgang mit sehr unterschiedlichen Menschen.
- Der Einstieg gelingt oft über Soziale Arbeit, Pädagogik, Eventmanagement oder eigenes ehrenamtliches Engagement.
Der Sektor in Zahlen
Auf Basis aller Stellen, die wir in diesem Bereich erfasst haben, nicht nur der aktuell offenen.
Was macht ein:e Ehrenamtskoordinator:in?
Ehrenamtskoordinator:innen – auch Freiwilligenmanager:innen genannt – verantworten das gesamte freiwillige Engagement einer Organisation. Sie werben neue Ehrenamtliche, führen sie ein, planen ihre Einsätze und begleiten sie über die gesamte Zeit ihres Engagements. Ziel ist, dass Freiwillige sich wohlfühlen, wirksam sind und der Organisation langfristig erhalten bleiben.
Die Rolle verbindet Personalarbeit, Organisation und Beziehungspflege – von der Gewinnung über Qualifizierung und Anerkennung bis zur Konfliktlösung. In vielen NGOs entscheidet gutes Freiwilligenmanagement darüber, wie viel die Organisation überhaupt bewegen kann.
Typische Aufgaben
- Ehrenamtliche gewinnen, auswählen und einarbeiten
- Einsätze planen, koordinieren und begleiten
- Qualifizierung, Schulungen und Weiterbildung organisieren
- Anerkennung und Wertschätzung gestalten (Events, Zertifikate, Feedback)
- Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt sowie zu Projektteams
- Engagement dokumentieren, Wirkung sichtbar machen und Prozesse verbessern
Voraussetzungen
Einen festgelegten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele Ehrenamtskoordinator:innen kommen aus der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, dem Eventmanagement oder der Personalarbeit – oft mit eigener Engagement-Erfahrung. Es gibt zudem Weiterbildungen und Zertifikatskurse im Freiwilligenmanagement.
- Organisations- und Koordinationstalent
- Empathie und Freude am Umgang mit Menschen
- Kommunikations- und Moderationsfähigkeit
- Strukturiertes Arbeiten, auch mit vielen Beteiligten
- Identifikation mit der Mission der Organisation
Perspektiven
Gut organisiertes Ehrenamt ist für viele NGOs überlebenswichtig – entsprechend gefragt sind Menschen, die es professionell steuern. Mit Erfahrung übernimmst Du größere Freiwilligenprogramme, leitest ein Team oder entwickelst die Engagementstrategie einer Organisation mit.
Die Arbeit ist abwechslungsreich und sinnstiftend: Du arbeitest mit sehr unterschiedlichen Menschen und siehst direkt, welche Wirkung Engagement entfaltet. Wer gern organisiert und Menschen zusammenbringt, findet hier eine erfüllende Rolle.
Gehalt
Median und übliche Spanne aus 104 Stellen mit Gehaltsangabe auf baito, brutto pro Jahr. Konkrete Spannen findest Du in den offenen Stellen unten.
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Stelle ausschreibenHäufige Fragen
Q1Was macht ein:e Ehrenamtskoordinator:in?+
Q2Wie wird man Ehrenamtskoordinator:in?+
Q3Was verdient ein:e Ehrenamtskoordinator:in?+
Q4Ist Ehrenamtskoordination dasselbe wie Freiwilligenmanagement?+
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