

Die Film- und Medienstiftung NRW fördert als eine der führenden Institutionen Deutschlands Film, Medien und Games in NRW. Sie unterstützt Talente und Projekte in allen Phasen und stärkt die Medienkultur.
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Die Film- und Medienstiftung NRW GmbH, gegründet 1991, zählt mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 35 Millionen Euro zu den führenden Förderinstitutionen in Deutschland und Europa.[1][2][3] Sie stärkt die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Film- und Medienbranche in Nordrhein-Westfalen als eines der dynamischsten Medienstandorte.[1][2]
Die Stiftung unterstützt eine breite Palette an Projekten: Kino- und Fernsehfilme, Serien, Dokumentarfilme, Games, Webcontent und innovative audiovisuelle Formate in allen Produktionsphasen – von Drehbuch und Entwicklung bis Postproduktion.[1][3][6] Besonders im Fokus stehen , Abschlussfilme von Filmschulen sowie internationale Koproduktionen, die kreative Qualität mit wirtschaftlichem Potenzial verbinden.[2][6] Gefördert werden auch die Modernisierung von Kinos, außergewöhnliche Hörspiele und Standortmarketing, um NRW als attraktiven Drehort zu positionieren.[1][6] Seit der Namensänderung 2011 (von Filmstiftung Nordrhein-Westfalen) integriert sie zudem Aufgaben des ehemaligen Mediencluster NRW, um innovative Medieninhalte und Vernetzung junger Kreativer mit etablierten Produzenten voranzutreiben.[2][4] Insgesamt hat sie seit ihrer Gründung über gefördert.[2]
Aktuelle Initiativen unterstreichen ihre Innovationskraft: Gemeinsam mit dem WDR startete die „Made in NRW“-Development-Initiative, die mit 300.000 Euro jährlich bis zu sechs Projekte in früher Entwicklungsphase fördert – genreübergreifend für Film, Serien und digitale ARD-Formate.[8] Die neue Dokumentarfilmreihe DOK.COLOGNE mit lit.COLOGNE bringt prominente Persönlichkeiten wie Caroline Wahl und Benno Fürmann zusammen, um inspirierende Filme zu präsentieren.[8] Erfolge wie die dreifache Auszeichnung des geförderten Films Staatsschutz von Faraz Shariat bei der Berlinale (Heiner-Carow-Preis, CICAE ART Cinema Award, Panorama Publikumspreis) zeigen den Impact.[8]
Die Hauptmission ist die Stärkung von Film- und Medienkultur sowie -wirtschaft in NRW: Sie schafft Gestaltungsspielräume für kreative Talente, fördert kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Impulse – etwa durch Produktionen internationaler Regisseure wie Ron Howard, Jim Jarmusch oder Lars von Trier.[1][6] Werte wie Unabhängigkeit (durch Experten-Gremien), Fokus auf Qualität statt reinen Marktzwang und regionale Vernetzung prägen die Arbeit.[2] Als finanzstärkste Länderförderung Deutschlands positioniert sie NRW als Impulsgeber für die gesamte Branche, inklusive Hits wie „Lindenstraße“ oder „Alarm für Cobra 11“.[4][6]
Gesellschafter sind das Land Nordrhein-Westfalen (40 %), WDR (40 %), ZDF (10 %) und RTL Deutschland (10 %) – eine starke Public-Private-Partnerschaft.[1][2][5] Die Stiftung hält Beteiligungen an Schlüsselinstitutionen wie der ifs internationale filmschule köln, dem Mediengründerzentrum NRW, dem Grimme-Institut und German Films, die den Export deutscher Filme weltweit vorantreiben.[1][3][7] Seit Dezember 2024 hat sie ihren Sitz in Köln verlegt.[2]
Explizite Nachhaltigkeitsziele werden nicht detailliert hervorgehoben, doch die Förderung innovativer, ressourcenschonender Formate (z. B. digitale Inhalte, Low-Budget-Projekte) und die Kinosanierung tragen indirekt zu umweltbewusster Produktion bei.[6] Die Stiftung bleibt zukunftsorientiert: Durch Strategiewechsel und Partnerschaften wie mit WDR oder lit.COLOGNE sichert sie NRW als kreativen Hotspot – für Filmemacher, die bewegen und inspirieren.[4][8]
Diese Beschreibung fasst das vielfältige Engagement zusammen und hebt die Stiftung als unverzichtbaren Partner für eine lebendige Medienlandschaft hervor. (2487 Zeichen inkl. Leerzeichen)