

Die Stadtentwässerung Soest AöR (SES) sorgt als kommunales Unternehmen für die sichere Ableitung und Aufbereitung von Abwasser in Soest. Mit modernster Technik und einem engagierten Team schützt sie die Umwelt und gewährleistet eine nachhaltige Wasserwirtschaft.
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Die Stadtentwässerung Soest AöR (SES) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit, der die Abwasserbeseitigungspflicht der Stadt Soest übertragen wurde[1][2]. Als kommunales Unternehmen sorgt die SES dafür, dass das in Haushalten und auf Grundstücken anfallende Abwasser sicher abgeleitet, ordnungsgemäß entsorgt und aufbereitet wird[4].
Die SES verwaltet und betreibt ein dichtes Netz an Abwasserinfrastruktur, das die Stadt Soest durchzieht[4]. Mit einem Team von insgesamt 22 Mitarbeitern (davon 13 im Kanalbetrieb) bewirtschaftet das Unternehmen ungefähr einschließlich zugehöriger Pumpstationen, Regenwasserbehandlungsanlagen und Regenrückhaltebecken[1][2][3].
Täglich muss die Infrastruktur erhebliche Wassermengen bewältigen: Bei etwa 50.000 Einwohnern in Soest entstehen täglich rund 5 Millionen Liter Schmutzwasser aus privaten Haushalten, hinzu kommen industrielle Abwässer und bei Niederschlägen erhebliche Regenmengen[4]. Insgesamt verarbeitet die SES durchschnittlich ein Gesamtvolumen von 21 Millionen Litern Abwasser pro Tag[4].
Neben der reinen Abwasserableitung konzentriert sich die SES auf drei zentrale Aufgabenbereiche[1]:
Unterhalt und Instandhaltung: Die Abwasserleitungen werden kontinuierlich gereinigt und gepflegt, um Verstopfungen und Beschädigungen zu vermeiden[4]. Dabei kommen moderne Spülwagen zum Einsatz, die mit Wasserdruck arbeiten und Ablagerungen beseitigen.
Sanierung und Erneuerung: Die Infrastruktur wird regelmäßig überprüft und modernisiert, um höchsten Anforderungen gerecht zu werden.
Netzausbau: Durch das stetige Wachstum der Stadt Soest wird das Kanalnetz fortlaufend ausgebaut und erweitert[1][2].
Die SES setzt auf hohe technische Standards. Das Unternehmen hat das Zertifikat für Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. erhalten[3]. Dieses Zertifikat bestätigt, dass alle wesentlichen gesetzlichen Vorgaben zur technischen Sicherheit eingehalten werden und dass notwendige Schritte zum Schutz von Bevölkerung, Umwelt und Belegschaft unternommen werden[3].
Bei der SES handelt es sich um eine selbstständige Einrichtung der Stadt Soest mit einem Stammkapital von 7 Millionen Euro[5]. Die von der SES kalkulierten Gebühren werden im Verwaltungsrat beschlossen und unterliegen der Weisung des Rates der Stadt Soest[1][2]. Die kaufmännische Betriebsführung wurde an die Stadtwerke Soest übertragen[1], wodurch eine effiziente Zusammenarbeit mit anderen kommunalen Infrastrukturanbietern gewährleistet wird.
Ein wesentliches Ziel der SES besteht darin, das kostbare Gut Wasser zu schützen[3]. Durch die ordnungsgemäße Beseitigung und Aufbereitung von Fäkalien und Schmutzwasser wird gereinigtes Wasser dem Wasserkreislauf wieder zugeführt[3]. Das Unternehmen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wasserhygiene, zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen in der Stadt Soest.