

VdPB Jobportal: Hier finden Pflegekräfte in Bayern ihre Traumstelle!
Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist die starke Stimme für Pflegekräfte. Sie bietet Top-Jobs in Krankenhäusern, Heimen und ambulanten Diensten. Werde Teil einer starken Gemeinschaft! #Pflege #Bayern
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Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist Bayerns zentrale Stimme für die Pflege und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts[1][3]. Als unabhängige Interessenvertretung wurde sie 2017 auf Grundlage des vom Bayerischen Landtag verabschiedeten Pflegedenvereinigungsgesetzes gegründet[1][2] und repräsentiert die Interessen von etwa 200.000 Pflegekräften, die in Bayerns Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten arbeiten[3].
Die VdPB verfolgt das Ziel, die Qualität der Pflege weiterzuentwickeln – sowohl im Interesse der Berufsgruppe als auch für die Versorgungssicherheit der Menschen in Bayern[1]. Die Organisation setzt sich dafür ein, das Ansehen und den Einfluss der Pflege im Gesundheitswesen voranzubringen und Pflegekräfte nicht länger als „ausführende Organe" zu behandeln, sondern als Profis mit umfassendem Wissen und Verantwortung für das Leben anderer Menschen anzuerkennen[4].
Jahrzehntelang fehlte der Pflegeberufsgruppe eine eigenständige Stimme – die VdPB ändert dies durch ihre Partizipation in wichtigen Gremien und ihren Dialog mit der Politik auf Augenhöhe[5].
Die VdPB fungiert als Interessenvertretung und Dienstleisterin und bietet ihren Mitgliedern ein umfassendes Angebot[4]:
Beratung und Unterstützung: Kostenlose Beratung ihrer Mitglieder in berufsrechtlichen, berufsethischen und fachlichen Fragen sowie Vermittlung bei Konflikten zwischen Mitgliedern, Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten oder Arbeitgebern[1][4]
Politische Partizipation: Mitwirkung an Gesetzgebungsverfahren und Vertretung der Pflegenden in wichtigen Gremien wie dem Landespflegeausschuss[1]
Weiterbildung und Qualitätsentwicklung: Engagement für die Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften, einschließlich der Anerkennung von Weiterbildungseinrichtungen seit 2021[1][4]
Fachkongresse und Netzwerkarbeit: Organisation von großen Fachveranstaltungen wie dem Kongress „Zukunft Pflege" und aktive Netzwerkarbeit mit relevanten Akteuren im Gesundheitswesen[2]
Datengestützte Strategieentwicklung: Entwicklung eines Monitoring-Konzepts zur Schaffung einer Wissensgrundlage für nachhaltige Sicherung der pflegerischen Versorgung mit regionalem und überregionalem Fokus[4]
Die VdPB wird von einem dreiköpfigen Präsidium geleitet, das von den Mitgliedern gewählt wird[2]. Seit ihrer Neuwahl vertreten Kathrin Weidenfelder als Präsidentin, Prof. Dr. Matthias Drossel als 1. Vizepräsident und Michael Wetterich als 2. Vizepräsident die Organisation[1]. Die VdPB verfügt über eine hauptamtliche Geschäftsstelle mit eigenen Verwaltungskräften[2].
Die Mitgliedschaft in der VdPB ist freiwillig und kostenlos[1][5]. Dies ermöglicht es, dass Pflegekräfte aus eigenem Antrieb beitreten und aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Pflege in Bayern mitwirken können. Alle Mitglieder haben Zugang zu den Dienstleistungen der VdPB und können durch Wahlen ihre Vertretung selbst bestimmen[3].
Die VdPB hat sich während der Pandemie als handlungsfähige Organisationen bewährt. Sie gründete schnell den Pflegepool Bayern, um kritische Engpässe in der pflegerischen Versorgung zu überbrücken[6]. Dies zeigt ihre Fähigkeit, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und wirksames Unterstützungspotential in Krisensituationen zur Verfügung zu stellen[6].
Das neue Präsidium hat sich zum Ziel gesetzt, in den ersten 100 Tagen im Amt eine umfassende Strategie weiterzuentwickeln, abzustimmen und umzusetzen, die den Weg der VdPB für die kommenden Jahre vorzeichnet[1]. Die Organisation steht damit vor neuen Herausforderungen, kann aber auf einer soliden Grundlage aufbauen, die von den bisherigen Führungspersonen geprägt wurde.
Die VdPB verkörpert einen Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung von Pflegeberufen in Bayern: Weg von hierarchischer Fremdbestimmung, hin zu echter Professionalisierung und Eigenverantwortung der Pflegekräfte.