Mitarbeiter*in (d/w/m) für die KuF der Partnerschaft für Demokratie in Bremen-Nord
Die RAA Berlin sucht ab 1. Januar 2027 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ einen Mitarbeiterin (d/w/m) für die Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) der Partnerschaft für Demokratie in Bremen-Nord.
Über die KuF
Die Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) gestaltet gemeinsam mit dem federführenden Amt und dem Bündnis die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie. Sie berät und begleitet lokale Akteur*innen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten, stärkt demokratische Netzwerke und trägt durch Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen zur Sichtbarkeit der Partnerschaft für Demokratie in Bremen-Nord bei.
Ihre Aufgaben
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
- die fachliche Beratung, Begleitung und Unterstützung von Projektträger*innen und Initiativen bei der Entwicklung, Beantragung und Umsetzung von Projekten im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“;
- die Zusammenarbeit mit dem federführenden Amt, dem Bündnis, sowie weiteren zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteur*innen;
- die Planung, Organisation und Durchführung von Fachveranstaltungen, Netzwerktreffen und Beteiligungsformaten, insbesondere der Demokratiekonferenz;
- den Aufbau, die Pflege und Weiterentwicklung lokaler und überregionaler Netzwerke im Themenfeld Demokratiebildung, Diskriminierungskritik und gesellschaftliche Teilhabe;
- die Konzeption und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich der Betreuung von Social-Media-Kanälen sowie der Entwicklung kreativer Formate zur Sichtbarmachung der Partnerschaft für Demokratie;
- die Vertretung der Partnerschaft für Demokratie in lokalen und überregionalen Arbeitskreisen, Fachgremien sowie Veranstaltungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“;
- die Dokumentation der Projektarbeit sowie die Mitwirkung an Berichten, Evaluationen und der konzeptionellen Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie.
Erwünscht sind:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung. Willkommen sind ebenso Bewerbungen von Menschen anderer Fachrichtungen, die über einschlägige Berufserfahrung im Arbeitsfeld verfügen.
- Erfahrung in der Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln, insbesondere bei Förderanträgen und Verwendungsnachweisen, sowie gute Kenntnisse des Haushaltsrechts des Landes Bremen und des Bundes.
- fundierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen in den Bereichen Demokratiebildung, Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung, rassismuskritischer-intersektionaler politischer Bildung.
- Kreativität, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie Erfahrung oder Interesse an Öffentlichkeitsarbeit und Social Media;
- eine selbstständige, strukturierte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Organisationsgeschick;
- die Bereitschaft, die Tätigkeit mit einer sichtbaren Präsenz in Bremen-Nord auszuüben und bei Bedarf auch Termine in den Abendstunden wahrzunehmen.
Wir bieten Ihnen:
- ein fehlerfreundliches, rassismus- und diskriminierungskritisches Arbeitsklima;
- ein kleines Team mit kurzen Kommunikationswegen und flachen Hierarchien;
- ein diverses Großteam mit verschiedenen Perspektiven und Erfahrungshintergründen;
- die Möglichkeit von Fort-/Weiterbildung sowie rassismuskritischer Supervision nach Bedarf.
- Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit auf Homeoffice
- Einen zusätzlichen Arbeitsplatz in Bremen-Nord
- Bundesweite Vernetzung und Zugang zu Kommunalen Netzwerken und politischen Gremien
Konditionen und Kontakt:
Die ausgeschriebene Stelle umfasst 30-35 Std/Woche. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVL. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen(Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse) per Mail an info-NOSPAM-raa-berlin.de.
Die Bewerbungsfrist endet am 14.11.2026.
Die Bewerbungsgespräche finden digital voraussichtlich an folgenden Tagen statt:
24.11.2026 (ab 13.30 Uhr) und 03.12.2026 (ab 12 Uhr)
Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von TransInterNonBinary-Menschen, Menschen of Color, Menschen aus den romani Communitys, Schwarzen/ afrodiasporischen/ afrikanischen Menschen, eingewanderten Menschen sowie Menschen mit Behinderung.
Vorbehalt der Projektförderung
Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Projektförderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ für die Partnerschaft für Demokratie sowie der Bereitstellung der entsprechenden Fördermittel.
Die RAA behält sich vor, die Ausschreibung aufzuheben, anzupassen oder von einer Besetzung der Stelle abzusehen, sofern die beantragte Förderung nicht oder nicht in dem vorgesehenen Umfang bewilligt wird. Ein Anspruch auf Einstellung entsteht erst mit Vorliegen des entsprechenden Förderbescheids und der Sicherstellung der erforderlichen finanziellen Mittel.