

Die Lebenshilfe Herne/Wanne-Eickel e.V. setzt sich für die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung ein. Sie bietet vielfältige Unterstützung in den Bereichen Wohnen, Frühförderung und Beratung, um ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.
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Die Lebenshilfe Herne / Wanne-Eickel e.V. ist ein engagierter Verein, der sich der vollen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien in der Gesellschaft widmet. Mit rund 250 Mitgliedern und 350 Beschäftigten an 14 Standorten bietet der Verein umfassende Unterstützung, damit betroffene Menschen so selbstständig wie möglich leben können – immer individuell abgestimmt auf Persönlichkeit, Bedürfnisse und Schwere der Behinderung.[1][4]
Die Hauptmission des Vereins lautet: Jeder Mensch mit Behinderung erhält genau den Schutz und die Hilfe, die er braucht, um ein erfülltes Leben zu führen. Das Leitbild dient als Rahmenwerk und betont Werte wie Individualität, Selbstbestimmung und Gemeinschaft. Es beschreibt, was dem Verein wichtig ist, und ist Ausgangspunkt für alle Veränderungen. Menschen sollen sich können.[1][4]
Der Verein ist alleiniger Gesellschafter der Lebenshilfe KIDS gGmbH und der Lebenshilfe Herne Selbstbestimmt Wohnen gGmbH, die spezialisierte Dienstleistungen umsetzen.[1]
Das Angebot ist vielfältig und bedarfsorientiert, von der Kindheit bis ins Alter:
Frühförderung und Kinderbetreuung: Die interdisziplinäre Frühförderung kombiniert Pädagogik und Therapien wie Heilpädagogik, Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Psychologie – immer spielerisch und familienzentriert. Es gibt sechs integrative Kitas (z. B. Regenbogenland, Wilde Wiese, Phantasia, Däumling, Löwenzahn, Europagarten) für Kinder mit und ohne Behinderung, die Inklusion, Bewegung, gesunde Ernährung und Sprachförderung priorisieren.[8][10]
Wohnen und Tagesstrukturen: Die Selbstbestimmt Wohnen gGmbH betreibt vier Wohnstätten für ca. 110 Bewohner sowie ambulante Wohnangebote für 30 Nutzer. Die Tagesstruktur Glückauf bietet älteren Menschen mit geistiger Behinderung (z. B. nach Werkstatt-Austritt oder bei Demenz) ein zweites Umfeld mit Kochen, vielfältigem Programm und individueller Förderung – montags bis freitags für 24 Personen.[6]
Weiterbildung und Beratung: Kurse der Paritätischen Akademie NRW in barrierefreien Räumen fördern Menschen mit geistiger Behinderung (halbjährliche Themenwechsel). Der familienunterstützende Dienst (FUD) berät zu Hilfen, Entlastung und Anträgen sowie stundenweiser Betreuung.[7][9]
Alle Angebote zielen auf Teilhabe, Vorbereitung auf Werkstätten und sinnvolle Tagesgestaltung ab.[1][6]
Explizite Nachhaltigkeitsziele werden nicht detailliert, doch die Arbeit verkörpert langfristige soziale Nachhaltigkeit: Durch Inklusion, Frühintervention und lebenslange Begleitung werden Barrieren abgebaut und Abhängigkeiten minimiert. Initiativen wie gesunde Ernährung in Kitas, Bewegungsförderung und Gemeinschaftsaktivitäten (z. B. gemeinsames Kochen) tragen zu gesundem Altern und Umweltbewusstsein bei. Der Verein kooperiert mit Verbänden und Förderern, um stabile Strukturen zu sichern.[1][6][10]
Die Lebenshilfe Herne steht für Solidarität und Empowerment – ein Vorbild für inklusive Gesellschaftsgestaltung in Herne und Wanne-Eickel. Mit Fokus auf den Menschen entfaltet sie Potenziale und schafft Chancen für ein selbstbestimmtes Leben.[1][4]
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