

Die Wübben Stiftung Bildung setzt sich für faire Bildungschancen ein, besonders an Schulen im Brennpunkt. Sie bietet Beratung, Programme und wissenschaftliche Analysen für ein gerechteres Bildungssystem. #WübbenStiftungBildung
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Die Wübben Stiftung Bildung ist eine private, operative Bildungsstiftung mit Sitz in Düsseldorf[2]. Sie wurde 2013 von Dr. Walter Wübben gegründet und beschäftigt ein engagiertes Team aus Praxis und Wissenschaft mit etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern[2]. Unter der Geschäftsführung von Kerstin Lehner und Dr. Markus Warnke setzt sich die Stiftung seit über zehn Jahren konsequent für faire Bildungschancen ein[2][4].
Die zentrale Vision der Wübben Stiftung Bildung ist klar definiert: Alle Kinder und Jugendlichen sollen unabhängig von ihrer Herkunft gerechte Bildungschancen erhalten[2]. Die Stiftung hat erkannt, dass in Deutschland die soziale und ökonomische Lage der Eltern nach wie vor entscheidend für den Bildungserfolg ist[4]. Deshalb konzentriert sie ihre Arbeit auf – Schulen mit einem besonders hohen Anteil von sozial und ökonomisch benachteiligten Kindern und Jugendlichen[4].
Die Wübben Stiftung Bildung unterstützt das Bildungssystem durch verschiedene Ansätze:
Beratung und Begleitung: Die Stiftung berät und begleitet Akteure des Bildungssystems bei der Unterstützung und Weiterentwicklung von Schulen im Brennpunkt[1]. Sie arbeitet dabei direkt mit den 16 Bildungssystemen in Deutschland zusammen und bietet den Verantwortlichen für Bildung auf verschiedenen Ebenen Möglichkeitsräume, um Neues zu erproben und Gewohntes zu hinterfragen[1].
Operative Programme: Die Stiftung setzt operative Programme mit Bundesländern und Kommunen um[1]. Zu den etablierten Programmen gehören beispielsweise impakt schulleitung (für die Professionalisierung von Schulleitungen), das PerspektivSchul-Programm in Schleswig-Holstein und S⁴: Schulen stärken, starke Schule! in Rheinland-Pfalz[1]. Auch Programme für Lehrkräfte im Berufseinstieg und das Lehramtsstipendium Ruhr gehören zum Portfolio[1].
impaktRad – Reflexionsinstrument: Das impaktRad ist ein zentrales Instrument der Stiftung, das den Erfahrungsschatz aus zehn Jahren Arbeit mit Schulen im Brennpunkt bündelt[7]. Es basiert auf einem Golden-Circle-Aufbau und identifiziert sechs Wirkhebel für Schulentwicklung in herausfordernder Lage[7]. Die Stiftung passt die Inhalte in Kooperation mit Bundesländern an regionale Bedarfe an und unterstützt bei der Umsetzung durch Train-the-Trainer-Angebote[7].
Wissenschaftliche Analysen: Über ihre wissenschaftliche Einheit, das impaktlab, gibt die Stiftung auf Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erkenntnisse Impulse in das Bildungssystem[1]. Ein Innovationsfonds unterstützt Forschende bei ihrer Arbeit zu Schulen im Brennpunkt[9].
Online-Magazin: Mit SchuB betreibt die Stiftung ein kostenloses Online-Magazin, das speziell Schulen im Brennpunkt mehr Sichtbarkeit verleiht und ihre Herausforderungen sowie Leistungen würdigt[4].
Die Wübben Stiftung Bildung verfolgt einen systemischen Ansatz, um nachhaltig zu wirken[1]. Statt isolierter Projekte arbeitet sie in direkter Zusammenarbeit mit Landesministerien, -instituten, Bezirksregierungen und Kommunen[5]. Dadurch werden gute Ansätze nicht nur punktuell realisiert, sondern langfristig im System verankert[5].
Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Professionalisierung des Bildungspersonals – besonders von Schulleitungen und Lehrkräften im Berufseinstieg[1]. Die Stiftung sieht Schulen als zentrale Akteure, die einen positiven Unterschied in der Chancengerechtigkeit machen können[4].
Im April 2023 wurde die Wübben Stiftung Bildung gegründet, nachdem die Gründung der Schwesterstiftung Wübben Stiftung Wissenschaft erfolgt war[3][5]. Die Wübben Stiftung Wissenschaft mit Sitz in Berlin konzentriert sich auf die Stärkung Deutschlands als exzellenter Wissenschaftsstandort und fördert internationale Akademiker[6]. Beide Stiftungen arbeiten unabhängig voneinander, wobei Kooperationen möglich sind[3].
Die Wübben Stiftung Bildung positioniert sich als strategische Partnerin für faire Chancen im Bildungssystem. Durch ihre Kombination aus operativen Programmen, wissenschaftlicher Fundierung und systemischer Zusammenarbeit trägt sie dazu bei, dass Schulen im Brennpunkt nicht nur Herausforderungen bewältigen, sondern zu Orten des positiven Wandels werden. Ihr Motto „Wir wollen laut sein für die Leisen" fasst ihren Anspruch zusammen, die Stimme benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Bildungssystem zu verstärken[4].