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Alles Wissenswerte zum Thema

Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeitsmanagement bringt ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung in die Steuerung einer Organisation. Aus einem freiwilligen Bekenntnis ist – getrieben von CSRD, EU-Taxonomie und dem Druck von Kund:innen und Investor:innen – ein eigenes, stark wachsendes Berufsfeld geworden. Hier erfährst Du, was dahintersteckt, welche Rollen es gibt, was sie verdienen – und welche Organisationen gerade einstellen.

offene Jobs69100 neue Jobs in 30 Tagen
in Teilzeit möglich38%
remote möglich2%
hybrid möglich43%

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Nachhaltigkeitsmanagement verankert Umwelt, Soziales und Governance (ESG) systematisch in der Strategie und im Tagesgeschäft einer Organisation.
  • Regulatorik wie die CSRD und die EU-Taxonomie macht das Feld zu einem der am stärksten nachgefragten Berufsbilder – von ESG-Analyse bis zur Geschäftsführung.
  • Die Rollen reichen von Klimaschutz und Umweltmanagement über CSR und ESG-Reporting bis zur:zum Chief Sustainability Officer.

Der Sektor in Zahlen

Auf Basis aller Stellen, die wir in diesem Bereich erfasst haben, nicht nur der aktuell offenen.

Stand heute
4neue Stellen gefunden−75% gegenüber den 7 Tagen davor
Gesamtmarkt:69%−6pp unter Markt
4.7.10.7.

Gehaltstransparenz

7%

der Stellen nennen ein explizites Gehalt

−1pp unter dem Markt
Dieser Sektor7%
Gesamtmarkt8%

Tarifbindung

0%

der Stellen sind tariflich bezahlt

−1pp unter dem Markt
Dieser Sektor0%
Gesamtmarkt1%

Häufigste Berufe

  • Nachhaltigkeitsmanager:in33%
  • Energiemanager:in20%
  • Umweltberater:in15%
  • Abteilungsleiter:in12%
  • Programmkoordinator:in Umwelt11%
  • Regulatory-Affairs-Manager:in9%

Anteil unter den häufigsten Berufen.

Nach Erfahrungslevel

  • Einstieg0%
  • Junior21%
  • Mid-Level55%
  • Senior20%
  • Lead16%
  • Führungsebene0%

Wo Deutschlands NGOs sitzen

Wie sich die NGOs auf baito auf die größten deutschen Städte verteilen.

483NGOs auf baito
  • Berlin17252%
  • München5617%
  • Hamburg4815%
  • Frankfurt3310%
  • Stuttgart216%

Gezählt werden auf baito sichtbare NGOs mit mindestens einem Standort im Umkreis von rund 50 km um das Stadtzentrum. Organisationen mit mehreren Büros werden je Stadt gezählt, die Anteile beschreiben Präsenz, nicht den Hauptsitz.

Was ist Nachhaltigkeitsmanagement?

Nachhaltigkeitsmanagement beschreibt den systematischen Ansatz, mit dem eine Organisation ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in ihre Ziele, Prozesse und Entscheidungen integriert. Es geht darum, langfristig Werte zu schaffen, ohne die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu gefährden – und das messbar zu machen.

Im Kern verbindet Nachhaltigkeitsmanagement drei Ebenen: eine Strategie (Wo wollen wir hin?), konkrete Maßnahmen (Was tun wir?) und ein Reporting (Was haben wir erreicht?). Damit wird aus einem Wert ein steuerbarer Teil des Geschäfts – mit Zielen, Kennzahlen und Verantwortlichkeiten wie in jeder anderen Management-Disziplin auch.

Warum Nachhaltigkeitsmanagement immer wichtiger wird

Nachhaltigkeit ist längst kein reines Image-Thema mehr, sondern Pflicht. Mit der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und der EU-Taxonomie müssen immer mehr Unternehmen offenlegen, wie nachhaltig sie wirtschaften – nach einheitlichen Standards (ESRS) und extern geprüft.

Gleichzeitig fordern Investor:innen, Kund:innen und Mitarbeitende glaubwürdiges Handeln statt Greenwashing. Beides zusammen macht aus Nachhaltigkeit ein strategisches und stark wachsendes Berufsfeld: Wer Daten erheben, Berichte erstellen und Maßnahmen wirklich umsetzen kann, ist gefragt – branchenübergreifend.

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Das verbreitetste Modell beschreibt Nachhaltigkeit über drei gleichrangige Säulen, oft als „People, Planet, Profit“ zusammengefasst. Gutes Nachhaltigkeitsmanagement bringt alle drei in Balance, statt eine gegen die andere auszuspielen.

Ökologische Nachhaltigkeit

Schutz von Klima und Umwelt: Treibhausgase senken, Ressourcen schonen, Kreisläufe schließen, Biodiversität erhalten.

Soziale Nachhaltigkeit

Verantwortung für Menschen: faire Arbeitsbedingungen, Vielfalt, Gesundheit und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Langfristig tragfähiges Wirtschaften: stabile Wertschöpfung, gute Governance und ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell.

Arbeiten im Nachhaltigkeitsmanagement: Einstieg und Wege

In das Feld führen viele Wege. Klassisch ist ein Studium in Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltwissenschaften, BWL oder Ingenieurwesen – doch genauso gefragt sind Quereinsteiger:innen, die fachliche Tiefe aus ihrer bisherigen Branche mitbringen und um Nachhaltigkeits-Know-how ergänzen.

Entscheidend ist die Mischung aus Fachwissen (ESG-Regulatorik, CO₂-Bilanzierung, Reporting), analytischem Denken und der Fähigkeit, Veränderung über Abteilungen hinweg voranzutreiben.

Studium

Eigene Studiengänge in Nachhaltigkeitsmanagement, Umwelt- oder Wirtschaftswissenschaften bieten einen direkten, fundierten Einstieg.

Weiterbildung & Zertifikat

IHK-, TÜV- oder Hochschul-Zertifikate zum:zur Nachhaltigkeits-, CSR- oder ESG-Manager:in qualifizieren berufsbegleitend nach.

Quereinstieg

Aus Controlling, Qualität, Kommunikation, Recht oder Technik gelingt der Wechsel mit übertragbaren Fähigkeiten besonders gut.

Praktikum & Werkstudium

Praktika, Werkstudierenden- und Trainee-Stellen sind in Nachhaltigkeitsteams ein häufiger erster Schritt in eine Festanstellung.

CSR vs. ESG

CSR und ESG werden oft synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe. Vereinfacht: CSR ist die Haltung, ESG macht sie messbar und prüfbar.

CSR

  • Corporate Social Responsibility: die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens
  • Eher werteorientiert, freiwillig und qualitativ
  • Umfasst soziales Engagement, Ethik und Umweltverantwortung

ESG

  • Environmental, Social, Governance: messbare Kriterien zur Bewertung
  • Datengetrieben, kennzahlenbasiert und zunehmend reguliert (CSRD)
  • Sprache von Investor:innen, Ratings und Berichtspflichten

Berufe & Rollen

Entdecke typische Rollen: Aufgaben, Gehalt und Einstieg.

Jobs nach Stadt

Für Organisationen

Baust Du Dein Nachhaltigkeitsteam auf?

Dann findest Du auf baito Menschen, die Nachhaltigkeit nicht nur wollen, sondern können – von ESG-Analyse über Reporting bis zur Leitung. Schalte Deine Stelle und erreiche sie direkt.

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Häufige Fragen

Q1Was ist Nachhaltigkeitsmanagement?+
Nachhaltigkeitsmanagement ist der systematische Ansatz, mit dem eine Organisation ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in ihre Strategie, Prozesse und Entscheidungen integriert. Ziel ist es, langfristig Werte zu schaffen, Risiken zu senken und die eigene Wirkung messbar zu steuern – von der Strategie über konkrete Maßnahmen bis zum Reporting.
Q2Was sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit?+
Die drei Säulen sind Ökologie, Soziales und Ökonomie – oft als „People, Planet, Profit“ zusammengefasst. Ökologische Nachhaltigkeit schützt Klima und Umwelt, soziale Nachhaltigkeit den Menschen, ökonomische Nachhaltigkeit die langfristige Wirtschaftlichkeit. Gutes Nachhaltigkeitsmanagement hält die drei in Balance.
Q3Was ist der Unterschied zwischen CSR und ESG?+
CSR (Corporate Social Responsibility) beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens – eher werteorientiert und freiwillig. ESG (Environmental, Social, Governance) macht diese Verantwortung anhand messbarer Kriterien bewertbar und ist die Sprache von Investor:innen, Ratings und Berichtspflichten. Vereinfacht: CSR ist die Haltung, ESG macht sie messbar.
Q4Was ist die CSRD und wen betrifft sie?+
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie verpflichtet schrittweise immer mehr Unternehmen, nach einheitlichen Standards (ESRS) über ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu berichten – extern geprüft. Genau das treibt die Nachfrage nach ESG- und Nachhaltigkeitsfachleuten stark an.
Q5Welche Berufe gibt es im Nachhaltigkeitsmanagement?+
Das Feld ist breit: Nachhaltigkeits-, ESG- und CSR-Manager:innen steuern Strategie und Reporting, ESG-Analyst:innen und -Controller:innen die Daten, ESG- und CSR-Berater:innen begleiten von außen, Klimaschutz- und Umweltmanager:innen setzen konkrete Maßnahmen um, und der:die Chief Sustainability Officer verantwortet das Thema auf Führungsebene.
Q6Was macht ein:e Nachhaltigkeitsmanager:in?+
Nachhaltigkeitsmanager:innen entwickeln, steuern und setzen die Nachhaltigkeitsstrategie einer Organisation um. Sie identifizieren Handlungsfelder, definieren Ziele und Kennzahlen, koordinieren Maßnahmen über Abteilungen hinweg und erstellen Nachhaltigkeitsberichte – zunehmend entlang von ESG-Regulatorik wie der CSRD.
Q7Wie wird man Nachhaltigkeitsmanager:in?+
Einen einzigen festen Weg gibt es nicht. Viele kommen über ein Studium in Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltwissenschaften, BWL oder Ingenieurwesen, andere als Quereinsteiger:innen mit einer Zusatzqualifikation – etwa einem IHK-, TÜV- oder Hochschulzertifikat. Entscheidend sind ESG-Fachwissen, analytisches Denken und die Fähigkeit, Veränderung voranzutreiben.
Q8Was verdient man im Nachhaltigkeitsmanagement?+
Das hängt stark von Rolle, Erfahrung, Branche und Unternehmensgröße ab. Einstiegs- und Fachrollen wie Referent:in oder Analyst:in starten meist im mittleren Bereich, ESG- und Nachhaltigkeitsmanager:innen liegen häufig zwischen rund 50.000 € und 70.000 €, und auf Leitungs- oder CSO-Ebene sind deutlich höhere Gehälter möglich. Aktuelle Spannen siehst Du direkt in den offenen Stellen auf baito.

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