

Die Franzfreunde, seit 1857 aktiv, bieten mit Herz und Professionalität Hilfe für Menschen in Notlagen. Sie suchen engagierte Mitarbeiter, die ihre Werte teilen und neue Perspektiven schaffen wollen.
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Die Franzfreunde, als Teil der Franziskanischen Sozialwerke Düsseldorf gGmbH, sind ein etabliertes Sozialunternehmen, das seit 1857 Menschen in besonderen Lebenslagen unterstützt. Inspiriert vom Heiligen Franz von Assisi und dem Bruders Johannes Höver, verbinden sie christliche Nächstenliebe mit höchster professioneller Kompetenz. Ihr Franziskanisches Prinzip bildet die Grundlage: Jeder Mensch wird als Abbild Gottes gesehen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Schicksal. Sie begegnen Bedürftigen mit Würde, Respekt und Toleranz, fördern Ressourcen, Selbsthilfe und Teilhabe.[1][2][4]
Wohnungslosenhilfe steht im Zentrum des Engagements. Die Franzfreunde bieten Notschlafstellen für Männer, Frauen, diverse Personen und Paare – ganzjährig und niederschwellig, inklusive Winternothilfe. Orte wie das Franziska-Schervier-Haus und die integrierte Notschlafstelle an der Graf-Adolf-Straße lindern unmittelbare Not, vermitteln weitere Hilfen und stärken durch ressourcenorientierte Beratung den Weg zurück ins selbstbestimmte Leben. Ergänzt wird dies durch Streetwork, Beschäftigungshilfe und Projekte wie „Die Feger“, wo langzeitarbeitslose und Obdachlose Minijobs zur Müllreinigung erhalten, um Selbstvertrauen und Integration zu fördern.[3][5][6]
Im Sozialkaufhaus und verwandten Angeboten finden Wohnungslose Arbeit und Perspektiven. Hier werden Gebrauchtmöbel, Elektrogeräte und Haushaltswaren aufbereitet, upcycelt (z. B. im MöbelUp-Projekt) oder verkauft. Dienstleistungen umfassen Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen, Spendenabholungen und Gartenarbeiten. Seit 20 Jahren geben diese Initiativen Mut und Struktur – wie bei Gerhard Bös, der nach privaten Krisen zum Verkäufer und Anleiter aufstieg.[3]
Seniorenhilfe rundet das Portfolio ab. Zwei Pflegeeinrichtungen am Rather Broich bieten 265 Pflegeplätze (ab Pflegegrad 2) für Senioren und ehemals wohnungslose Ältere. Die Villa als innovatives Konzept seit der Jahrtausendwende betont individuelle Bedürfnisse, Aktivierung und Gemeinschaft. Bewohner stehen im Mittelpunkt: Pflege fördert Lebensqualität, Zufriedenheit und Teilhabe. Regelmäßige Bestnoten des Medizinischen Diensts der Krankenkassen (MDK) bestätigen die erstklassige Qualität. Kooperationen mit Angehörigen und Ehrenamtlichen schaffen enge Netzwerke.[1][4][8]
Die Hauptmission der Franzfreunde lautet: „Sich in Werken der Barmherzigkeit üben.“ Sie helfen Obdachlosen, Senioren und Randständigen mit Herz, Professionalität und Transparenz. Werte wie Gemeinnützigkeit, Wirtschaftlichkeit und Vielfalt in der Dienstgemeinschaft prägen den Alltag. Jeder wird in seiner Einzigartigkeit angenommen – ohne Schemata, stattdessen aus der Perspektive des Menschen heraus. Dies schafft neue Lebensperspektiven und ermöglicht Gemeinschaft.[1][2][4]
Nachhaltigkeit zeigt sich in ressourcenschonenden Praktiken wie Upcycling im Sozialkaufhaus, das Abfall vermeidet und Kreisläufe schließt. Projekte wie „Die Feger“ tragen zur sauberen Stadt bei und integrieren Vulnerable. Die Franzfreunde verpflichten sich dem Gemeinwohl, arbeiten transparent und wirken seit Jahrzehnten in Düsseldorf – von der Notlinderung bis zur Qualifizierung. Sie suchen aktiv neue Mitarbeiter und Freiwillige, um ihr Engagement auszubauen.[1][3][6]
Die Franzfreunde verkörpern lebendige Hilfe: Wo Not ist, entsteht Perspektive. Mit über 160 Jahren Tradition bleiben sie ein Fels in der Brandung für Düsseldorf.[1][2]
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