

Jobportal Verein Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier, betrieben vom Verein, sucht Verstärkung! Werden Sie Teil eines Teams, das ein UNESCO-Welterbe lebendig hält und die Architekturmoderne vermittelt.
Kostenfrei anmelden und Organisation verwalten.

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier ist ein städtisches Museum in Stuttgart, das im ikonischen Doppelhaus des Architekten Le Corbusier untergebracht ist und die Essenz der Weissenhofsiedlung verkörpert – ein Meilenstein der Architekturmoderne.[1][2][3] Als begehbares Exponat lädt es Besucher ein, die avantgardistischen Ideen von 1927 hautnah zu erleben.[5]
Die Weissenhofsiedlung entstand 1927 als Bauausstellung „Die Wohnung“ des Deutschen Werkbunds unter Leitung von Ludwig Mies van der Rohe. In nur vier Monaten errichteten 17 Architekten aus fünf Ländern, darunter Le Corbusier, Walter Gropius, Mies van der Rohe und Hans Scharoun, 33 kubische Flachdachhäuser auf dem Killesberg.[3][4][5][9] Sie demonstrierten radikale Lösungen für modernes Wohnen: funktionale „Wohnmaschinen“ mit Schiebetüren, die Räume flexibel umwandeln, wie in Le Corbusiers Doppelhaus nach Zugabteil-Vorbild.[4][7]
Das Museum gliedert sich in zwei Haushälften mit chronologischem Rundgang:
Nach Veränderungen in den 1930er Jahren und Denkmalschutz seit 1958 wurde das Doppelhaus 2002 von der Stadt Stuttgart zurückgekauft, mit der Wüstenrot Stiftung restauriert und am 26. Oktober 2006 eröffnet.[1][4][9] Der Verein Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. betreibt das Museum seitdem.[4][8]
Die Hauptmission des Museums ist die Vermittlung des Neuen Bauens: Es macht ästhetische, soziale und technische Umbrüche der Moderne greifbar und feiert die Avantgarde als Manifest funktionaler, rationaler Architektur.[2][3][5] Werte wie Denkmalpflege, Authentizität und Bildung stehen im Zentrum – durch originalgetreue Sanierungen und immersive Präsentationen wird die Siedlung als lebendiges Erbe bewahrt.[1][6] Seit 2016 sind Le Corbusiers Häuser (Doppelhaus und Citröhan-Haus) UNESCO-Weltkulturerbe, was die globale Bedeutung unterstreicht.[3][4][7][10]
Nachhaltigkeit zeigt sich in der denkmalgerechten Restaurierung: Sorgfältige Recherche und Sanierungen ab den 1980er Jahren erhalten die Originalsubstanz ohne bauliche Spuren zu tilgen.[1][6] Die Stadt Stuttgart plant zum 100-jährigen Jubiläum 2027 das Weissenhof-Forum als neues Besucherzentrum mit Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen – betrieben vom Verein, um steigende Besucherzahlen (durch IBA’27) zu meistern.[8] Dies fördert langfristige Erhaltung und Zugänglichkeit.
Das Weissenhofmuseum verbindet Geschichte mit Erlebnis: Besucher tauchen in die Vision einer besseren Wohnzukunft ein und entdecken, wie 1927 die Moderne Stuttgart prägte. Ein Muss für Architekturinteressierte.[1][2][3]
(Gesamtlänge: ca. 2480 Zeichen inkl. Leerzeichen)