Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 500-jährigen Tradition. Sie steht für anspruchsvolle akademische Ausbildung und herausragende Forschung.
Einrichtung: Fakultät für Kulturwissenschaften - Institut für Sinologie Vergütung: BesGr A13 Umfang: Vollzeit (100%) Besetzungsdatum: 01.10.2027
Das Institut für Sinologie am Department für Asienstudien (Fakultät für Kulturwissenschaften) der LMU München ist ein bedeutendes Zentrum für Forschung und Lehre im Bereich der Sinologie. Mit drei Professuren sowie mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Forschung und Lehre verfügt das Institut über eine breite fachliche Expertise zu Geschichte, Sprachen, Literaturen, Religionen und Philosophien Chinas und Eurasiens.
am Standort München
Das Institut für Sinologie der LMU München schreibt derzeit eine befristete Stelle als Akademische Rätin / Akademischer Rat auf Zeit (Besoldungsgruppe A13) für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus. Gesucht werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ausgewiesener Expertise in der Geschichte des spätkaiserlichen China (ca. 1400–1900).
Bewerbungen von Forschenden, deren Arbeiten an die bestehenden Forschungsschwerpunkte des Instituts zu den nicht-sinitischen Gesellschaften Zentralasiens sowie zur Religions-, Philosophie-, Rechts- und Institutionengeschichte des frühneuzeitlichen China anknüpfen, sind besonders willkommen. Gleichzeitig steht die Ausschreibung ausdrücklich auch Kandidatinnen und Kandidaten offen, die neue Themenfelder, Forschungsgebiete oder methodische Ansätze einbringen. Hervorragend qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber mit einem Schwerpunkt auf dem modernen China (Geschichte der Republik China oder der Volksrepublik China) werden ebenfalls berücksichtigt.
Die Stelle richtet sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die ein eigenständiges wissenschaftliches Profil aufbauen und die Qualifikationen erwerben möchten, die für eine Professur im deutschen Wissenschaftssystem erforderlich sind. Von der erfolgreichen Bewerberin bzw. dem erfolgreichen Bewerber wird erwartet, dass sie bzw. er in der Lage ist, eine Habilitation, eine gleichwertige wissenschaftliche Monographie oder eine Reihe von Beiträgen in begutachteten Fachzeitschriften abzuschließen beziehungsweise maßgeblich voranzubringen.
Die Stelle ist dem Lehrstuhl für Chinesische und Zentralasiatische Geschichte unter der Leitung von Max Oidtmann zugeordnet. Die erfolgreiche Kandidatin bzw. der erfolgreiche Kandidat entwickelt ein eigenes Forschungsprogramm und übernimmt Lehre in Bachelor- und Masterstudiengängen der Sinologie. Das Lehrdeputat beträgt 5 Semesterwochenstunden (SWS) pro Semester (eine Lehrstunde entspricht 45 Minuten).
Darüber hinaus übernehmen die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber nach Maßgabe des Lehrstuhlinhabers administrative Aufgaben.
Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Schwerbehinderte Personen werden bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bitte reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:
Bitte reichen Sie die oben genannten Unterlagen bis 13.12.2026 als eine zusammengefasste PDF-Datei über unser Bewerbungsportal ein.
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich Anfang Februar 2027 statt. Bewerberinnen und Bewerber, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, werden gebeten, die Übermittlung von drei vertraulichen Empfehlungsschreiben zu veranlassen.