Schulbegleiter:in
Schulbegleiter:innen (auch Integrationshelfer:innen oder Schulassistent:innen) unterstützen einzelne Kinder mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf im Schulalltag und ermöglichen so echte Teilhabe am Unterricht. Der Beruf ist ein häufiger Quereinstieg ins Soziale. Hier erfährst Du, was die Rolle ausmacht, wie Du einsteigst – und welche Träger gerade einstellen.
Das Wichtigste in Kürze
- Schulbegleiter:innen unterstützen einzelne Kinder mit Unterstützungsbedarf im Unterricht und ermöglichen Teilhabe an der Schule.
- Der Quereinstieg ist häufig möglich; die Qualifikation hängt von Träger, Bundesland und Bedarf des Kindes ab.
- Es ist eine Leistung der Eingliederungshilfe (SGB IX); bezahlt wird je nach Träger, oft nach TVöD SuE (S3–S4) und meist in Teilzeit.
Der Sektor in Zahlen
Auf Basis aller Stellen, die wir in diesem Bereich erfasst haben, nicht nur der aktuell offenen.
Was macht ein:e Schulbegleiter:in?
Schulbegleiter:innen unterstützen ein einzelnes Kind mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf dabei, am Unterricht teilzunehmen. Sie helfen, sich zu konzentrieren und zu strukturieren, begleiten in Pausen und bei Wegen, unterstützen bei pflegerischen oder lebenspraktischen Dingen und vermitteln im Kontakt mit Mitschüler:innen. Wichtig ist die Balance: so viel Hilfe wie nötig, so viel Selbstständigkeit wie möglich.
Die Schulbegleitung ist eine Einzelfallhilfe und Teil der Eingliederungshilfe. Schulbegleiter:innen sind meist bei einem freien Träger angestellt, der vom Jugend- oder Sozialamt beauftragt wird, und arbeiten eng mit Lehrkräften, Eltern und ggf. Therapie zusammen – ohne selbst zu unterrichten.
Typische Aufgaben
- Ein Kind im Unterricht individuell begleiten und unterstützen
- Bei Konzentration, Struktur und Organisation helfen
- In Pausen, auf Wegen und bei Ausflügen begleiten
- Bei lebenspraktischen oder pflegerischen Dingen assistieren
- Kontakt zu Mitschüler:innen und Teilhabe fördern
- Mit Lehrkräften, Eltern und Träger eng abstimmen
Voraussetzungen
Für die Schulbegleitung gibt es keine einheitliche Ausbildung – die Anforderungen hängen vom Träger, vom Bundesland und vom Unterstützungsbedarf des Kindes ab. Häufig ist es ein guter Quereinstieg: Pädagogische Vorerfahrung, eine Ausbildung im sozialen Bereich oder ein Freiwilligendienst helfen, sind aber nicht immer Pflicht. Für intensivere Begleitung werden eher Fachkräfte (z. B. Heilerziehungspfleger:in, Erzieher:in) gesucht.
- Einfühlungsvermögen und Geduld im Umgang mit Kindern
- Zuverlässigkeit und Diskretion
- Pädagogische Vorerfahrung von Vorteil (oft Quereinstieg möglich)
- Belastbarkeit und Flexibilität im Schulalltag
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Schule und Eltern
Perspektiven
Mit dem Ausbau der schulischen Inklusion steigt der Bedarf an Schulbegleitung stetig – Träger der Eingliederungshilfe suchen laufend Begleiter:innen. Die Stellen sind oft in Teilzeit und an das Schuljahr gebunden, bieten aber einen sinnvollen und planbaren Alltag.
Für viele ist die Schulbegleitung ein Einstieg, der sich ausbauen lässt: über eine Ausbildung zur:zum Erzieher:in oder Heilerziehungspfleger:in oder ein Studium der (Sonder-)Pädagogik öffnen sich Fachrollen mit mehr Verantwortung und höherem Gehalt.
Gehalt
Median und übliche Spanne aus 246 Stellen mit Gehaltsangabe auf baito, brutto pro Jahr. Konkrete Spannen findest Du in den offenen Stellen unten.
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Stelle ausschreibenHäufige Fragen
Q1Was macht ein:e Schulbegleiter:in?+
Q2Was braucht man, um Schulbegleiter:in zu werden – geht das als Quereinstieg?+
Q3Was verdient ein:e Schulbegleiter:in?+
Q4Wird man als Schulbegleiter:in auch in den Ferien bezahlt?+
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