Referentin/Referent (m/w/d) im Referat 55 – Vielfalt und Integration
Stelleninformationen
Geschäftsbereich Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Qualifikationsebene: Master, Diplom (Universität), Magister, Staatsexamen und vergleichbar
Dienstort: Dresden
Anstellungsverhältnis: befristet
Bewerbungsfrist: 20.11.2026
Kennziffer: 55/2026/426
Über uns
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt befasst sich mit Themen, die Menschen in jeder Lebensphase und Lebenssituation sowie Tiere betreffen.
Da die Einstellung im Rahmen des 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz erfolgen wird, können nur Bewerber/innen berücksichtigt werden, die weder in einem befristeten noch in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zum Freistaat Sachsen gestanden haben. Eine entsprechende Erklärung ist den Unterlagen beizufügen.
Interessante Aufgaben
Das Referat 55 Vielfalt und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ist u. a. verantwortlich für die Umsetzung integrationspolitischer Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag und dem Zuwanderungs- und Integrationskonzept der Staatsregierung. Gleichzeitig wird auch der gesamte Bereich der Integrationsförderung, aktuell durch die Richtlinien „Integrative Maßnahmen“ bzw. „Integration von Zugewanderten“ und durch die KomIntAVO, im Referat bearbeitet. Darüber hinaus sind die Themen Antidiskriminierung, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben Gegenstand des Referates.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung in folgenden Aufgabenbereichen:
- Durchführung und Betreuung von Verwaltungsverfahren im Bereich Integrationsförderung, u.a. Erstellung von Förderbekanntmachungen, Prüfungen von Sachberichten
- Vollzug von weiteren Aufgaben, die sich aus dem SächsIntG ergeben, Prüfung von Novellierungs- und Änderungsbedarfen
- Prüfung und Bearbeitung von Bundestags-, Bundesrats- und Landtagsangelegenheiten zu Integrationsangelegenheiten und -programmen des Bundes sowie des Landes sowie Erarbeitung von Stellungnahmen zu Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, Rechts- und Verwaltungsvorschriften
- Begleitung der Planung, Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten im Bereich gesellschaftlichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
- Auswertung des Integrationsmonitorings, des Integrationsbarometers, der Kennzahlenberichte und der Indikatorik
- Auswertung von integrationswissenschaftlichen Gutachten und Stellungnahmen
- Mitwirkung bei Arbeitsgruppen des Landesbeirates für Integration und Teilhabe
- Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden
- Vertretung des Freistaates Sachsen in integrationspolitischen Gremien und Arbeitskreisen
- Erstellung von Stellungnahmen und Voten für Fachministerkonferenzen sowie fachliche Bewertung von Anträgen (Integrationsministerkonferenz, Arbeits- und Sozialministerkonferenz)
Wir bieten Ihnen
- eine tarifliche Beschäftigung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) mit Tätigkeiten der Entgeltgruppe 13 TV-L
- ein interessantes und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld
- ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung
- Möglichkeit zur Mobilen Arbeit
- 30 Tage Erholungsurlaub bei einer 5-Tage-Woche
- ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung
- das Angebot eines JobTickets der Deutschen Bahn bzw. des jeweiligen Verkehrsverbundes im Freistaat Sachsen
Für eine Teilzeitbeschäftigung ist die Stelle geeignet.
Sie bringen mit
Zwingend erforderlich sind:
- eine erfolgreich abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung im Sinne der Protokollerklärung Nr. 1 zum Teil I der Entgeltordnung zum TV-L (Diplom/Master/Magister) in den Fachrichtungen Rechts-, Verwaltungs- Politik- oder Sozialwissenschaften
- Deutsch als Erstsprache bzw. nachgewiesenes Sprachniveau mindestens C1
Erwartet werden:
- Kenntnisse von Strukturen und Programmen in den genannten Themenbereichen auf Landes- oder Bundes-Ebene
- sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowie Kommunikationsfähigkeit
- sicherer Umgang mit gängigen IT-Anwendungen (z.B. Microsoft Office)
- Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit sowie sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
Von Vorteil wären:
- Berufliche und/oder ehrenamtliche Erfahrungen und Kennnisse in den Themenbereichen Integration, Chancengleichheit, Antidiskriminierung
- Erfahrungen und Kenntnisse in der Arbeit einer öffentlichen Verwaltung, Gremienarbeit, in der Zusammenarbeit mit freien Trägern sowie in der Projektförderung