Bereits seit 2013 arbeitet der LAFT Berlin mit dem eigens dafür konzipierten Performing Arts Programm an der strukturellen Stärkung und Sichtbarkeit der Freien Szene Berlins. Seit August 2026 blicken wir im Projekt „Zukünfte der Performing Arts Berlin in und nach der Multikrise (PAP-ZuMu)“ nach vorn: Wo liegt die Zukunft der Performing Arts und seiner Publika in Berlin?
Als Teil unserer Arbeit gestalten wir mit Theaterscoutings Berlin an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Produktion und Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit produktionsbegleitenden Vermittlungsformaten. Wir unterstützen Publikumsformate, die sich an ein Nicht-Fachpublikum richten, aber auch Plattformen des Austauschs für professionelle Vermittlerinnen, Spielorte, Künstlerinnen und Multiplikatorinnen. In diesem Rahmen finden Publikumsgespräche, Workshops, Probenbesuche sowie zielgruppenspezifische Vermittlungsformate für Schülerinnen, Studierende und Jugendgruppen statt. Für die Konzeption, Koordination und Durchführung dieser Publikumsformate sowie Fachveranstaltungen suchen wir aktuell Unterstützung!
Arbeitszeitraum: Arbeitsbeginn möglich ab Januar 2027. Der Vertrag ist bis zum Ende der Projektlaufzeit Ende September 2028 befristet. Eine Fortführung der Zusammenarbeit in möglichen Folgeprojekten ist jedoch ausdrücklich erwünscht.
Arbeitsumfang: 20 Wochenstunden in Festanstellung
Vergütung: 2.000,00 Euro Arbeitnehmer*innen-Brutto monatlich bei 20 Wochenstunden
Bewerbungsfrist: 12. November 2026
Bewerbungsgespräche: voraussichtlich erste Dezemberwoche
In den Projekten des LAFT Berlin werden bewusst Teilzeitstellen (in der Regel um die 50%) geschaffen. Dies soll die Möglichkeit eröffnen, ggf. eine zusätzliche (künstlerische) Tätigkeit in anderen Projekten und Strukturen der Szene auszuüben. Auch Arbeit im Home-Office wird grundsätzlich ermöglicht, für die ausgeschriebene Position ist jedoch eine regelmäßige Anwesenheit in Berlin und im Büro erforderlich. Arbeitszeiten können in Abstimmung mit den direkten Kolleg*innen flexibel vereinbart werden. Ebenso werden Inhalte und Arbeitsabläufe von den Projektteams gemeinsam geplant und gestaltet. Wir legen Wert auf ein kollegiales und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Neben regelmäßigen Klausuren und anderen Teamformaten bieten wir daher auch immer wieder Raum für Austausch, Diskussionen und gemeinsame Entscheidungsfindung.
Wir wollen die Vielfalt der Stadtgesellschaft auch in unserem Team abbilden und laden daher ausdrücklich Personen mit Diskriminierungserfahrung zur Bewerbung ein. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von BIPoC, jüdischen Menschen, Musliminnen, Kindern von Arbeitsmigrantinnen und Menschen mit Fluchtgeschichte. Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter und wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung oder anderen Einschränkungen berücksichtigen wir bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Gerne kommen wir darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandene Barrieren abzubauen. Wir sind stetig bemüht, uns weiter zu sensibilisieren und nehmen verbandsintern regelmäßig an Weiterbildungen zu Themen wie mentale Gesundheit, crip time und barrierearme Kommunikation teil.
Der Büroplatz für die Position befindet sich in einem Büroraum mit anderen Kolleg*innen aus dem Team. Der Büroplatz ist Teil der Räumlichkeiten des LAFT Berlin, wo noch weitere Projekte des Performing Arts Programm sowie das Projekt FAIRSTAGE untergebracht sind. Der Büroplatz liegt im 1. oder 2. Stock und ist leider nicht stufenlos zugänglich. Es gibt keinen Fahrstuhl oder Treppenlift. Zu den Räumlichkeiten gehören u. a. Aufenthaltsräume und eine gemeinsame Küche. Der gemeinsame Besprechungsraum und die gemeinsame Küche liegen im 1. Stock.
Wir bitten um Beantwortung von sechs Fragen und das Hochladen eines tabellarischen Lebenslaufs über LamaPoll bis spätestens 12. November, sodass wir einen Einblick in Motivation, Hintergrund und Interessen der Bewerber*innen gewinnen können. Wenn wir die Bewerbung für geeignet halten, melden wir uns mit einer Einladung zum Bewerbungsgespräch zurück. Die Gespräche sollen in der ersten Dezemberwoche stattfinden.
Hinweis zur Nutzung von KI: Wir wissen, dass KI-Tools in vielerlei Hinsicht für spezifische Aufgaben oder Zwecke hilfreich sein können. Gleichzeitig geht es uns bei Bewerbungen um individuelle Ideen und Erfahrungen – nicht um perfekte Sprache oder besonders ausgefeilte Texte. Wir möchten die Personen hinter der Bewerbung kennenlernen – nicht eine allgemeine Version dessen, was eine idealer Bewerber*in unserer Meinung nach sagen würde.